25.01.2026 Erinnern an die Opfer aus Limburg

Am 27. Januar 1945 walzte der Rotarmist David Dushman mit seinem T34 den elektrisch geladenen Zaun des KZ Auschwitz nieder. Er warf überlebenden Häftlingen seine Dosennahrung zu und rollte weiter („Wir mussten die Faschisten jagen“) und erfuhr erst später, was an diesem Ort geschehen war.

Holocaust-Gedenktag: Erinnern an die Opfer aus Limburg

Die Stadt Limburg lädt in Kooperation mit der jüdischen Gemeinde Limburg-Weilburg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit zu einer Gedenkveranstaltung auf den jüdischen Friedhof in Limburg ein.

Die Gedenkfeier anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages findet am Sonntag, 25. Januar, statt und beginnt um 11.30 Uhr.

Der 27. Januar ist internationaler Tag des Gedenkens an die Holocaust-Opfer. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. Mit der Resolution 60/7 erklärte die Generalversammlung der UNO am 1. November 2005 den Tag zum internationalen Holocaust-Gedenktag, zuvor war er schon in Deutschland und Großbritannien als Gedenktag begangen worden, in Israel gibt es seit 1951 einen entsprechenden Gedenktag.

Durch die Nationalsozialisten sind nach dem aktuellen Stand knapp 200 Menschen, die in Limburg geboren wurden oder in der Stadt lebten, umgebracht worden. Die meisten Opfer hat es unter der jüdischen Bevölkerung geben, verschiedene Bürgerinnen und Bürger fielen auch den sogenannten Krankenmorden zum Opfer. Zu den weiteren Opfergruppen gehören politische Verfolgte, Gewerkschafter, Pallottiner, Deserteure oder auch Bürger, die nach NS-Definition Verbrechen begangen haben (zum Beispiel durch Abhören ausländischer Radiosender).

Im Rahmen der Gedenkfeier werden auch die Namen aller Opfer verlesen. In Limburg und den Stadtteilen sind bisher 134 Stolpersteine verlegt worden, die an die Opfer der NS-Diktatur erinnern.

Termine: Courage macht aufmerksam auf Veranstaltungen anderer

10.12.2025 Bildung statt Abschiebung ❗

Unterschreiben Sie hier!

Frankfurt: Die aktuelle Migrationsdebatte in Hessen nimmt besorgniserregende Züge an. Sprachliche Verrohung findet immer häufiger ihren Ausdruck in politischen Entscheidungen: Gut integrierte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden abgeschoben – obwohl sie zur Schule gehen, eine Ausbildung begonnen haben oder diese in Aussicht steht. Viele der Betroffenen kennen das Herkunftsland ihrer Eltern kaum. Gleichzeitig mehren sich Fälle, in denen geltende Bleiberechtsregelungen ignoriert oder unterlaufen werden.

Vor diesem Hintergrund gründet sich heute das landesweite Bündnis „Bildung statt Abschiebung“, getragen unter anderem vom Hessischen Flüchtlingsrat, der Diakonie Hessen, dem Landesausländerbeirat (agah), dem Paritätischen Hessen, der Landesschüler*innenvertretung Hessen (LSV) sowie der GEW Hessen. Durch interne Aufrufe haben sich mittlerweile über 150 Organisationen und Einzelpersonen dem Bündnis angeschlossen.

Heute und diese Woche

08.12.2025 Schüler streikten gegen Wehrpflicht

Bundesweiter Schulstreik: 55.000 gegen die Wehrpflicht!

von Andrea Hornung ***

Die Schulstreiks gegen die Wehrpflicht waren ein voller Erfolg: Mehr als 55.000 Jugendliche waren bei den Streiks am 5.12. in mehr als 100 Städten auf der Straße – trotz Repression und Einschüchterungsversuchen. „Die Reichen wollen Krieg – die Jugend eine Zukunft!“ und „Nie, nie, nie wieder Wehrpflicht“ hörte man auf den Straßen in ganz Deutschland. Die Schülerinnen und Schüler haben damit deutlich gezeigt, dass sie von den Plänen der Bundesregierung nichts halten und sich nicht im Krieg verheizen lassen wollen.

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Heute und diese Woche

Nov 2025 „Kein Frieden mit Rechts“

„Kein Frieden mit Rechts“ steht auf dem „Klotz“, unserer Politfaßsäule. Damit treffen wir zwei Aussagen in einer:  

Wir können, erstens, niemals unseren Frieden machen mit Rassismus, Menschenfeindlichkeit, Chauvinismus und Deutschtümelei, wie sie die Rechte hier im Lande betreibt und verbreitet. Weil aber (nicht nur) die Nazis ihre schlimmsten Verbrechen überhaupt erst im Krieg verüben konnten, heißt für uns Kampf gegen rechts immer auch Kampf gegen jede Kriegsvorbereitung  –  und umgekehrt.

Und es ist dauerhafter Frieden, zweitens, zwischen Staaten nicht vorstellbar, solange wir die genannten Kernbestandteile der rechten Ideologie nicht zurückdrängen. Denn wer humanistisch, internationalistisch, kosmopolitisch, völkerverbrüdernd unterwegs ist, der steigt nicht in die ihm zugewiesenen Schützengräben, um seine Mitmenschen zu massakrieren.

Also fragen wir uns im November-Flyer 2025 mit dem Titel „OHNE MICH!“: Warum und mit welchen Mitteln wurden und werden junge Leute für das Kriegshandwerk gewonnen?

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Flyer: Unsere monatlich erscheinenden Courage-Flugblätter

11.10.2025 Solidarität gegen Sozialabbau und Ausgrenzung ❗

Von der Idee am Freitag nachmittag im Atzeln-schackern-gegen-rechts-Kreis zur Aktion am Samstag morgen in der Innenstadt: Dreißig meist junge Menschen mit oder ohne Herkunft aus Volt Solid, Linken, dazu die DGB-Kreisvorsitzende und Courage-Leute, protestierten spontan gegen die neuen Koalitionsbeschlüsse zur Drangsalierung von Leistungsempfängern und Asylsuchenden.

Die Redebeiträge drehten sich um die Amoralität einer Regierungspolitik, die den Armen noch mehr nimmt, um es den Reichen zu geben. Abbau von Sozialleistungen und neue Sanktionen auf der einen Seite – Steuergeschenke, Subventionen und explodierende Rüstungsausgaben auf der anderen Seite. Die Kursfeuerwerke an der Börse sind das Spiegelbild des leeren Staatskassen. Unter den Aperol und Wein genießenden Neu-Marktteilnehmern merkten manche auf, einige nickten sogar zustimmend zu unseren Ansagen. Aber bis zur eigenen Teilnahme an Aktionen ist es wohl noch weit ⋯ 

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Vergangene Termine: Wahrnehmen kann man sie nicht mehr ...