In unserem November-Flyer erinnern wir nochmals an Charles Werabe, dessen Ermordung in der Brückengasse vor zehn Jahren Anlaß zu einer von vielen Kräften getragenen Demonstration und Kundgebung am 23. Oktober war.
Vor 85 Jahren brannten in Deutschland die Synagogen. Auch die Nazis mißbrauchten beliebige Anlässe, um die zügellose Hetze gegen ganze Menschengruppen, in diesem Falle die Juden, zu befeuern.
Courage ist auch unter den Aufrufern zum Gedenken in Weilburg: Erinnern an die November-Pogrome von 1938 und Lernen für heute.
Und wir würdigen Gerhard Blankenburg, unseren langjährigen Mitstreiter und Flugblattverteiler, der am 21. Oktober im Alter von fast 91 Jahren verstorben ist.
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Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.