Bilder 🆕 und Reden 🆕 vom Ostermarsch 2024

Immer noch nicht genug Leute, die mitmachen, aber gut hör- und sichtbar: Der Limburger Ostermarsch in diesem Jahr mit an die 150 Leuten, die sich von regierungsamtlichen Warnungen (Baerbck, Lindner, Scholz, Habeck) nicht abhalten ließen, für Frieden statt Aufrüstung, Verhandeln statt Schießen, Einfrieren statt Sterben auf die Straße zu gehen, und – das war neu – danach auch noch in lockerer Runde weiter zu diskutieren.

Reden und Grußworte:

📜 Manfred Backhaus (DFG-VK Hessen, Ostermarschkreis)
📜 Viktoria Spiegelberg-Kamens (Vorsitzende DGB Limburg-Weilburg)
📜 Alfred K. Weber (Sammlungsbewegung aufstehen Diez Limburg)
📜 Harry Fenzl (Ostermarschkreis)
📜 Markus Stambke (Pfarrer in Limburg, Evangelische Kirche Hessen-Nassau)
📜 Harff-Dieter Salm (Bündnis Courage gegen rechts, Diez Limburg)
📜 Grußwort von Dr. Marius Hahn (Bürgermeister von Limburg)
📜 Grußwort von Dr. Georg Bätzing (Bischof von Limburg)

Auch Courage war wie immer dabei. Diesmal mit einer Politfaßsäule, einer mobilen Nachbildung des Limburger Klotzes von 1937, der so treffend klobig die Verbindung von deutschem Faschismus und Militarismus verkörpert.

Hier die Bilder, für alle, die nicht mitmachen konnten oder wollten:

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Heute und diese Woche

07.03.2024 1000 stabile Orte

1000 stabile Orte in diesem Land? Das ist das Ziel der Aktion #BleibtStabil.
Egal, ob Kiosk, Schule, Buchhandlung oder Unternehmen, jeder Ort kann stabil bleiben. Einzige Voraussetzung: Rechtsextremismus bleibt draußen!
Für einen Kiosk bedeutet das, dass keine rechten Zeitschriften verkauft werden, für ein Café, das Rechtsextreme (Stammtische) nicht erwünscht sind und für ein Unternehmen, dass mit Rechten nicht zusammengearbeitet wird.
Das klingt nach einer Herausforderung, die wir als Netzwerk Antifaschismus gerne unterstützen.
Darum bitten wir Euch: Sprecht mit Menschen in Eurem Alltag und tragt stabile Orte unter https://www.bleibt-stabil.de ein.
Die erste Etappe sind 1000 Orte – die auf einer Karte und in der Presse veröffentlicht werden. Für teilnehmende AkteurInnen stellt die Aktion Plakate und Aufkleber zur Verfügung.

Heute und diese Woche

26.02.2024 Herr Stillger: „Wir können nichts … 🆕

Nach seinen Ausfällen in rassistischer und chauvinistischer Diktion erntet Herr Stillger (CDU) regelmäßig Protest, so in Leserbriefen an sein privates Kampfblatt LOKALANZEIGER oder auch im Offenen Brief von hundert Leuten im letzten Sommer. Nun versucht er sich in vermeintlich weniger verfänglichen Themen. Seine jüngste Einlassung im genannten Organ soll wohl eine Art Erlebnisbericht mit Besinnungskomponente nach einem Afrika-Trip sein.

Unser Autor Valentin Zill, der als Journalist mehrere Jahre in Afrika lebte, nimmt das zum Anlaß, das „Denken“ des Herrn Stillger zu beleuchten, das auch seinem jüngsten Text zugrundeliegt.

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Heute und diese Woche

20.01.2024 Die Redebeiträge zur Antifa-Demo in Limburg

Bis jetzt sind uns diese Reden von der großartigen Demo am Samstag, den 20. Januar zugegangen:

Heute und diese Woche

27.01.2024 DB-Vorstand ignoriert Geschichte

Der DB-Vorstand Richard Lutz postete auf LinkedIn zur Befreiung des KZ Auschwitz vor 79 Jahren, und bekommt dafür Zustimmung von anderem Bahn-Führungspersonal, ohne dass dabei irgendwer auf die Verantwortung der Reichsbahn beim Holocaust eingeht. (Nur ein Kommentar von Elske Brault fordert das ein.)

Miriam Pütz liefert dazu beim MDR ausführliches Hintergrundmaterial.

„Zug der Erinnerung“ in Gießen

Das Verhalten der heutigen Bahn-Verantwortlichen fügt sich in den Umgang der Deutschen Bahn mit ihrer Geschichte ein wie der Weigerung, den „Zug der Erinnerung“ (Bild: in Gießen; Quelle: Wikimedia Commons) zu unterstützen.

Auch das Ausbesserungswerk in Limburg war als Teil der Reichsbahn zumindest mittelbar an Krieg und Deportationen beteiligt. Deshalb setzen wir uns seit Jahren dafür ein, das unsägliche „Eisenbahnerdenkmal“ (bekannt als „der Klotz“) in einen geeigneten Kontext zu stellen.

Links: Nützliche Verweise auf Web-Seiten und Dokumente

23.01.2024 Spaß mit Antifa

Antifaschismus ist nicht nur ehrenamtliche Handarbeit, sondern darf auch mal Spaß machen. Das Fediverse (Mastodon & Co) beömmelt sich gerade über Variationen des Antifa-Logos.

Angefangen hat es wohl mit „Stets zu spät und trotzdem da – Eisenbahner Antifa“, aber es sind ja zum Glück immer mehr Menschen „trotzdem da“.

Hier gibt es immer wieder neue. Und bei RadOtto kannst du die Motive als Aufkleber (noch bis Ende Februar 2024) bestellen.

Heute und diese Woche

20.01.2024 Kein Platz für Nazis auf Limburgs Straßen

Von den drei gelben Courage-Transpis ist erst eins auf dem Domplatz zu sehen. Die anderen sind noch am Neumarkt, dem Kornmarkt oder in der Salzgasse. Das heißt, kaum die Hälfte des Demo-Zuges ist schon zu sehen. Und es ist nicht der Bischof, der aus dem Turm auf seine Gläubigen blickt, er hat sich nämlich selbst unter die Protestierenden gemischt.

Dreitausend Leute, schätzt man bei der Polizei, „alle zusammen auf der Straße“ sind gefühlt in der ganzen Stadt unterwegs „gegen Rassismus, Faschismus und die AfD“ … eine Riesensache für Limburg, wo doch sonst die Demos gegen Rassismus, Faschismus, Chauvinismus, Militarismus typischerweise eher nach Hunderten zählen.

Die DGB-Vorsitzende Viktoria Spiegelberg-Kamens muß erfreut gestehen, daß alle organisatorischen Vorkehrungen der Gewerkschaft und des „Atzeln-Schackern“-Kreises unter diesem Ansturm in die Knie gehen, und dennoch läuft alles ordentlich ab. Dreizehn Redebeiträge, einer länger als der andere, doch die meisten harren tapfer in der Kälte aus.

Daß die Sache mit einer Demo nicht erledigt ist, darauf verweist am Schluß Harry Fenzel und fordert auf, die Ideen der Demonstration in Familie, Nachbarschaft, Verein und Firma weiterzutragen.

Da nur eine Minderheit nah genug an die Lautsprecher herankam, sollen die Redetexte sollen gesammelt und im Netz ausgehängt werden.

Heute und diese Woche

11.01.2024 Spiel mit verteilten Rollen

Ampel, Opposition und EU ruinieren das Asylrecht, erinnert sei an Lager an den Außengrenzen, Drittstaatenlösungen usw.usf. Aber allen, die an „ungeregelte Migration“ glauben und darin (statt in militärischer Auf- kombiniert mit sozialer Abrüstung) die „Mutter aller Probleme“ erblicken, droht schwere Enttäuschung. Keine Mißhandlung von Flüchtlingen und kein Abbau von Menschenrechten wird irgendetwas im Lande besser machen.

Dann wird die AfD kommen und sagen, haben wir immer schon gewußt, wir müssen auch die noch rauswerfen, die schon da sind. Welche Zugeständnisse die Regierenden den Rassisten auch immer machen, die gehen immer einen Schritt weiter.

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Heute und diese Woche