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Kategorie: Wer wir sind
Wer wir sind und was wir tun
„Courage gegen rechts“ ist ein lockeres Bündnis von Leuten, die etwas gegen die Rechtsentwicklung unseres Landes unternehmen.
Zur Rechtsentwicklung zählen wir insbesondere das Wiederaufleben des Rassismus, der sich in menschenverachtenden Worten und Taten gegen Flüchtlinge ebenso richtet, wie gegen langjährige deutsche Mitbürger.
Zur Rechtsentwicklung zählen wir auch die immer frecher mit faschistischen Parolen und Ideologemen auftretenden rechten Parteien. Wir glauben nicht, daß deren Wähler sämtlich Faschisten sind, und wollen dazu beitragen, daß sogenannte Protestwähler ihren Widerstand gegen Sozialabbau und Armut in solidarischem Eintreten für ihre wirklichen Interessen gemeinsam mit anderen, gemeinsam mit Gewerkschaften und Sozialverbänden und mit demokratischenParteien zum Ausdruck bringen.
Wir sehen die innenpolitische Rechtsentwicklung auch im Zusammenhang mit dem Vordringen von Militarisierung und Gewalt in den internationalen Beziehungen. Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie Faschismus im Innern und Militarismus nach außen in die Katastrophen der Vergangenheit geführt haben.
Courage setzt auf die Überzeugungskraft der Argumente
Courage setzt auf die Verteidigung der Menschenrechte für alle, auf die Überzeugungskraft der Argumente für alle, die denken wollen und auf das Interesse der überwältigenden Mehrheit der Menschheit an Frieden, Wohlstand und gesunder Umwelt.
Dazu schreiben wir regelmäßig Flugblätter, die wir in der Limburger Innenstadt verteilen und dort in die Briefkästen stecken, wo die Rechten glauben, sich versammeln zu müssen.
Wir organisieren Demonstrationen und Veranstaltungen und nicht zuletzt erinnern wir an die Opfer von Krieg, Rassismus und Faschismus.
Diese Website soll allen Interessierten einen Einblick in unsere Arbeit geben und alle Aktiven mit Informationen bei ihrem Engagement helfen.
Während unsere hier gesammelten Flyer und die mit dem Courage-„C“ gekennzeichneten Beiträge in der Regel Gemeinschaftswerke der aktiven Courage-Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind, können andere Beiträge Einzelmeinungen, Zitate und Verweise enthalten, die nicht repräsentativ für Courage stehen.



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.