29.10.2020 WSM-Livestream mit Alea Horst

Der nächste WSM-Livestream findet am 29. Oktober um 18 Uhr in der Sambar in Diez, mit der Fotografin und Menschenrechtlerin Alea Horst, statt.

Wer live dabei sein möchte kann sich unter info@wirsindmehr-limburg.de anmelden. Wegen Corona ist die Anzahl der Teilnehmer*innen begrenzt. Wenn mehr Anmeldungen als vorhandene Plätze vorliegen, entscheidet das Los.

Die Übertragung des Livestreams erfolgt ab 18 Uhr unter digitalkiez.de/wir-sind-mehr.

Vorausschau November 2020

Der WSM-Livestream im November startet am Donnerstag, den 19. November um 19.30 Uhr in der Jugendfreizeitstätte in Limburg mit Matthias Thoma und die Szene Limburg. Matthias Thoma ist seit 2007 Leiter des Museums von Eintracht Frankfurt. Es geht um die Entwicklung von Eintracht Frankfurt in der NS – Zeit.  Eintracht Frankfurt war vor der NS Zeit ein weltoffener, bürgerlichen Verein, der auch offen für Jüdinnen und Juden war. Hier spielte man zusammen Fußball, holte Meisterschaften, verbrachte seine Freizeit zusammen. Es wurden aber auch andere Aktivitäten angeboten, bis hin zu philosophischen Lesekreisen. Da auch wohlhabende jüdische Bürgerinnen und Bürger Heimat in diesem Verein fanden, wurden die Spieler des Vereins als „Juddebube“ bezeichnet, was im Verein niemand wirklich störte…..

WIR SIND MEHR   – gegen Rechtsextremismus, für DEMOKRATIE und TOLERANZ Limburg-Weilburg e.V.

Vergangene Termine: Wahrnehmen kann man sie nicht mehr ...

Mahnmal Koblenz

Ein virtueller Gedenkort für Koblenz, das nördliche Rheinland-Pfalz und Deutschland.

Aktuell zum Antikriegstag 2020 und sehr eindrucksvoll stellt Joachim Hennig, stellv. Vorsitzender von Mahnmal e.V., sieben Biographien von Menschen in einem Video vor, die im Dritten Reich von den Nazis verfolgt wurden und Widerstand geleistet haben.

Links: Von andere Gruppen und Initiativen

07.11.2020 Infostand in Limburg (virtuell)


Nicht wie immer: Der Flyer ist fertig, aber einige von uns sind in Quarantäne. So wird der Courage-Flyer zur Reichspogromnacht in diesem Monat „nur“ per eMail hinausgehen.

Im Dezember (am 5. um genau zu sein) stehen wir wieder mit unserem dann aktuellen Courage-Flyer in der Limburger Fußgängerzone (Ecke Neumarkt / Vohl & Meyer)

Vergangene Termine: Wahrnehmen kann man sie nicht mehr ...

Richard Ford, 2020

Manch­mal erscheint mir die selt­sa­me Stille, die ich um mich und uns alle in Ameri­ka herum verspü­re, wie die Stille vor einer Schlacht; und der komi­sche, watti­ge Dunst, der selbst die schlich­tes­ten Details des mensch­li­chen Daseins umgibt, ähnelt dem Nebel des Krie­ges. Ich würde mich gern irren, denn ich bin ein ameri­ka­ni­scher Patri­ot. Aber [es] ist der Krieg längst im Gange, bevor die ersten Schüs­se fallen und Rauch das Schlacht­feld verdüs­tert.

Kluge Äußerungen und bezeichnende Einlassungen mit Erkenntniswert

Kurt Tucholsky, 1927

Die geistige Militarisierung Deutschlands macht Fortschritte wie nie zuvor – nur die Form hat gewechselt. Was früher dümmlich und dickfäustig für Bauernjungen zurechtgehauen wurde, ist heute aus bestem Stahl, biegsam und wesentlich moderner. Diese geistige Militarisierung, der fast alle Parteien hemmungslos unterliegen, ist unsittlich, verabscheuenswert und infam. Sie wird ihre blutigen Früchte tragen – und auch das nächste Mal wird niemand, niemand schuld sein.

Kluge Äußerungen und bezeichnende Einlassungen mit Erkenntniswert

Oct 2020 Solidarität mit den Flüchtlingen in Moria!

Unseren Flyer vom Oktober 2020 haben wir in deutlich größerer Auflage bei der gemeinsamen Mahnwache am 09. und 10. Oktober zur Solidarität mit den Flüchtlingen in Moria und an den EU-Außengrenzen verteilt.

Wir weisen auf die verzweifelte Lage von Millionen Flüchtlingen in der Welt hin, sprechen die Ursachen dafür an, fordern sofortige humanitäre Hilfe und treten dafür ein, dass Deutschland und die EU das weltweite Elend, nicht noch vergrößern.

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Flyer: Unsere monatlich erscheinenden Courage-Flugblätter

11.10.2020 „Flüchtlingen helfen? Ich glaube es baggert!“

Die in vollem Wohlstand aufgetakelte Fregatte segelte an unserer Mahnwache vorbei, und ihr hätte wohl auch ein Blick auf die aushängenden Bilder nicht helfen können.

Die Bilder hatte die Fotografin und Flüchtlingshelferin Alea Horst aus Diez von ihren vielfältigen Einsätzen aus den Elendslagern in Griechenland mitgebracht.

Es gibt zum Glück nicht viele Menschen, denen nicht das Elend Angst macht, sondern die unter ihm Leidenden.

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Heute und diese Woche