Eine Handvoll Leute haben sich seit gestern 16:00 Uhr in der Limburger Innenstadt zur Mahnwache zusammengefunden, um für die Flüchtlinge in Moria zu demonstrieren.
Der Oktober-Flyer von Courage hat das gleiche Thema.
Eine Handvoll Leute haben sich seit gestern 16:00 Uhr in der Limburger Innenstadt zur Mahnwache zusammengefunden, um für die Flüchtlinge in Moria zu demonstrieren.
Der Oktober-Flyer von Courage hat das gleiche Thema.
*** Wie wir erfahren haben, wurde die Stolpersteinverlegung Corona halber abgesagt ***
Liebe Interessierte an der „Aktion Stolpersteine“
gerne leite ich eine Einladung zu der kommenden Verlegung von Stolpersteinen in der Stadt Hadamar weiter. Diese findet am 28. Oktober 2020 ab 9.00 Uhr statt.
Bei dieser Verlegung liegt ein Schwerpunkt auf Opfer des Krankenmordes, auf Zwangssterilisierte als Opfer des NS wie auch auf auf politisch Verfolgten – nämlich jenen, die zu den Morden an Menschen mit Behinderung auf dem Mönchberg in Hadamar nicht schwiegen und aus diesem Grund KZ-Haft erdulden mussten (in einem Fall mit Todesfolge).
Näheres ist dem Ablaufplan zu entnehmen. Eine Weiterleitung dieser Mail an Interessierte ist ausdrücklich erwünscht!
Mit freundlichen Grüßen,
Martina Hartmann-Menz
Nach der erfolgreichen Aktion gegen die AfD in Bad Camberg blieb der Kreis „Die Atzeln schackern“ aktiv und hat auch bereits drei oder vier Aktionen für die Flüchtlinge an Europas „Außengrenzen“ organisiert.
Nach dem Brand im Lager Moria auf Lesbos fordern wir die Evakuierung der Lager in Griechenland und die sofortige Aufnahme aller Flüchtlinge in gesicherten Unterkünften. Angesichts der zynischen Hinhalte-Leier „europäische Lösung“ müssen alle diese Flüchtlinge sofort in die Bundesrepublik geholt werden.
#WirHabenPlatz im ganzen Land, fast 200 Kommunen erklärten ihre Aufnahmebereitschaft. Der Kreis Limburg-Weilburg sendete ein, wenn auch schwaches Signal, dass hier 600 Plätze zur Verfügung stehen.
Aber noch immer ist nichts Durchschlagendes passiert, deswegen gehen die Aktionen weiter. Der „Atzeln schackern“-Kreis ruft auf zu einer
24-stündigen Mahnwache,
von Freitag um 16:00 bis Samstag, 16:00 Uhr,
in Limburg, Werner-Senger-Straße / Ecke Neumarkt.
Natürlich ist auch Courage dabei. Mit Bildern, Flugblättern, Zelten und Transparenten werden wir auf die Lage der Flüchtlinge aufmerksam machen und ein aktiveres Handeln von der hiesigen Kreisverwaltung fordern.
Wer unser Anliegen teilt und mitmacht, den erwartet eine freundlich-nachdenkliche Runde von Mitstreiter:innen. Weil 24 Stunden ein Kraftakt sind, werden noch viele Leute gesucht, die für zwei oder vier Stunden dabei ind. Wer nur mal vorbeikommen will, kann gern ein heißes Getränk oder andere Dinge mitbringen, die Flüchtlingen nicht zugebilligt werden.
Wer also dabeisein will, möge sich in unseren Schichtplan eintragen. Hier sieht man, wo der Bedarf noch am größten ist. Rückfragen jederzeit gern!
Der „Atzeln schackern“-Kreis ruft zu einer
Hier kann man sich für eine oder mehrere Schichten eintragen (Erläuterungen unten):
Jeder kann sich hier selbst für eine oder mehrere Schichten ein- und austragen. Jede Zeile der Tabelle steht für eine Schicht. Bis zu fünf Leute können sich für eine Schicht eintragen. Solange es weniger sind, weisen Fragezeichen auf „Vakanzen“ in der jeweiligen Schicht hin.
Zur Identifikation müssen ein Namenskürzel und ein Codewort eingegeben werden. Danach kann man zweierlei tun:
Man klickt auf ein Karo mit Vakanz, um sich für diese Schicht einzutragen. Zur Bestätigung erscheint das Namenskürzel in der entsprechenden Schicht.
Man klickt auf ein Karo mit dem eigenen Kürzel. Wenn alle Daten übereinstimmen, weicht das Kürzel einer neuen Vakanz.
Achtung: Das Codewort dient einer nur rudimentären Zugriffskontrolle. Mit dem ersten Eintrag werden Kürzel und Codewort dauerhaft verknüpft. Das Codewort wird später nicht mehr angezeigt, sondern nur noch gegen die Eingabe geprüft.
Fragen zur Aktion, ebenso wie technische Probleme mit dem Schichtkalender über unser Kontaktformular oder an den „Sitzredakteur“.
Wie immer, treffen wir uns am dritten Freitag des Monats in Limburg unter sämtlichen AHA-Regularien – und wir schalten gern alle telepneumatisch hinzu, die mit guten Gründen Vorsicht walten lassen und den persönlichen Kontakt völlig meiden wollen.
Wir besprechen aktuelle politische Themen, unseren nächsten Infostand und Flyer, und wir planen Aktionen und Veranstaltungen.
Wir planen ihn in diesem Monat etwas aufwendiger, um Solidarität mit den Flüchtlingen zu üben, denen an den Außengrenzen, vor den Mauern und Sacheldrähten und in den Lagern der Europäischen Union die elementarsten Menschenrechte verweigert werden.
Näheres demnächst hier.
139 Kinder und Jugendliche wurden gestern aus Griechenland eingeflogen. Und schon rühmen sich die wochenlangen Verhandler und Verzögerer ihres „humanitären Handelns“.
Das ist nichts als Heuchelei. Denn die Politik von Berlin, Brüssel und Athen zielt darauf, die Lager und die unmenschliche Behandlung Tausender Flüchtlinge als Abschreckung aufrecht zu erhalten.
Mit gleich mehreren spontanen Mini-Auftritten in Limburg reagierten Leute auf dieses Manöver unserer Regierenden.
„01.10.2020 Heute ging es weiter für Moria: #WirHabenPlatz !!“ weiterlesenTom Morello (Rage against the Machine, Audioslave, Prophets of Rage u.a) hat sich mit anderen zusammengetan und eine Hymne des weltweiten Aufstands gegen rassistische Unterdrückung eingespielt.
Die Videospur resümiert den jahrzehntelangen Kampf mit eindrucksvollen Bildern im TikTok-etc. Stil.
„Die deutsche Bevölkerung lebte damals gut und satt. Sie durfte aber kein Mitleid haben mit den slawischen Untermenschen.“
„Schostakowitschs Leningrader Symphonie ist die Widerstandsmusik der Menschlichkeit“.
Dr. Eugen Drewermann sprach anläßlich des Antikriegstags 2020 am 5. September auf dem Sowjetischen Soldatenfriedhof in Stukenbrock-Senne.