Unseren Flyer vom Oktober 2020 haben wir in deutlich größerer Auflage bei der gemeinsamen Mahnwache am 09. und 10. Oktober zur Solidarität mit den Flüchtlingen in Moria und an den EU-Außengrenzen verteilt.
Wir weisen auf die verzweifelte Lage von Millionen Flüchtlingen in der Welt hin, sprechen die Ursachen dafür an, fordern sofortige humanitäre Hilfe und treten dafür ein, dass Deutschland und die EU das weltweite Elend, nicht noch vergrößern.
Loading Viewer...



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.