
Autor: Harff-Dieter Salm
Prof. Georg Fülberth, Marburg, 2026
Luigi Pantisano hat richtig erkannt, dass in den ökonomischen Grundfragen kein Unterschied zwischen Merz und Weidel besteht. Sie sind zwar nicht Verbündete für einen aktuellen Übergang in den Faschismus, aber für die Transformation der Demokratie zu
einer neuen Version kapitalistischer Herrschaft.
25.08.2026 Blick in den Abgrund
24.08.2026 Menschenjäger
Gelesen in junge Welt: Wie Europa seine „Werte“ mit Abschiebelagern verteidigt, und wie die CDU mit allem was rechts ist in Brüssel längst kooperiert, um die Flüchtlinge los und der Rohstoffe habhaft zu werden.

Am 17. Juni beschloss das EU-Parlament mit der Mehrheit von Konservativen, Nationalisten und Faschisten eine neue »Rückführungsverordnung«. Sie sieht die Errichtung von Abschiebezentren, englisch »Return Hubs«, sonstwo auf dem Globus vor. Eingefädelt war das von Manfred Weber (CSU) unter Einschluss der AfD, d. h. von Leuten, die sich die Rettung der EU, des »christlichen Abendlandes«, den nächsten »Aufschwung« oder Ähnliches davon versprechen, dass sie »illegal Aufhältige« loswerden. Das Ertrinken Zehntausender im Mittelmeer reicht nicht, das Abschlachten in den Neokolonialkriegen des Imperialismus seit 1991 auch nicht. Wer beides überlebt und als unnütz eingestuft wird, soll ins Konzentrationslager. Das darf nicht mehr so heißen, soll aber genau das sein, nur weit weg, zum Beispiel in Afrika.
Trump macht’s vor: Am Donnerstag landeten 20 Abgeschobene, die seine Freikorpstruppe ICE überlebten, in Liberia. Sierra Leone, Äquatorialguinea, Ghana, Ruanda, der Südsudan, Kamerun, Eswatini und die DR Kongo machen mit. Das Massenfoltergefängnis in El Salvador ist Vorbild. Einige Abgeschobene arbeiteten seit Jahrzehnten in den USA. Deren weltweit verteilte Folteranstalten nach dem 11. September 2001 waren vergleichsweise klein und von Polen bis Marokko mehr oder weniger geheim. Bei deren Betrieb half auch die BRD regelbasiert mit, jetzt geht sie Ähnliches im Rahmen der EU-Wertegemeinschaft an.
Spiegel und »Report Mainz« meldeten am Freitag: In der kommenden Woche werde eine Delegation der Regierungen Deutschlands, Österreichs, Dänemarks, Griechenlands und der Niederlande nach Ruanda reisen, um über dortige »Return Hubs« zu verhandeln. Kigali bestätigte.
Ruanda ist ein ideales Land für westlich-humanistische Vorhaben. Seit Ende der 80er Jahre ist dort Paul Kagame starker Mann, weil aufs engste mit den USA verbandelt. Er führt seit 30 Jahren einen Angriffskrieg gegen die DR Kongo, dem Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind, und sichert zum Beispiel der 1920 gegründeten Firma H. C. Starck in Goslar den Nachschub – bei Coltan weltmarktführend. Nur Trump schloss im Juni 2025 bessere Verträge.
Die EU-Menschenjäger, die sich nach ICE-Vorbild demnächst an die Arbeit machen, haben Grund, Kagames Raubkrieg am Laufen zu halten. Ohne Massenmord und Erzdiebstahl kein Return Hub. Weber und seine EU-Faschisten wissen, was sie tun.
Auch in Limburg begann der Krieg
12.08.2026 Filmereignis in Mainz: Fidel Castro



Die Kriegs(w)irren
Der Planet
er brennt
die Wälder lodern
Und
waffenstarrend
glüht der Himmel
Frieden soll werden
auf Erden
mit immer
MEHR
von allem
MILITÄR
Atomraketen
Drohnen
Panzer
Kanonen
Als ob’s kein
Morgen gäb
Kriegsgeil
Kriegsbesoffen
Kriegstüchtig
verhetzte Hirne
fast überall
Der Russe ist Schuld –
an allem.
Und die Leute glauben es.
So wie damals:
Der Russe als
bolschewistisch-
jüdischer
Weltverschwörer
ausgerrrrrottet
gehört er.
27 Millionen von
diesen Untermenschen
wurden ausgelöscht.
Heut‘ macht der deutsche Michel
wieder mit
zu faul
zum Denken…?
Das ändert sich wohl nie.
Aus
Nie wieder Faschismus
Nie wieder Krieg
wird
heute wieder
Milliarden
für Waffen und
endlich den Sieg…
Und –
auch –
ER ist wieder DA!
Hurrrrra!
Von Claudia am 6. August 2026
81 Jahre nach Hiroshima
07.08.2026 Wie mit islamistischem Terror umgehen?
Wolfram Elsner, Gastprofessor an der School of Economics der Jilin-Universität in Changchun (China), blickt anlässlich des Anschlags auf den CSD in Berlin auf den Umgang mit islamistischem Terrorismus in China.

14.08.2026 Militarisierung des Gesundheitswesens
Veranstaltung des NachDenkSeiten-Gesprächskreises

26.09.2026 Aktionstag des DGB gegen Sozialabbau in Frankfurt
Ab Limburg (Lahn) um 09:19 Uhr mit der RB 22 ab Gleis 1
Treffpunkt um 9:00 am Bahnhof Limburg
26. September – 11 Uhr – Frankfurt am Main – Willy-Brandt-Platz – Demo zum Opernplatz – Für einen starken Sozialstaat!
Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.

Datum 27. August 2026
Aufruf zum Aktionstag
Hart Verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.
Wir, die Beschäftigten, haben unsere Löhne hart verdient und unsere Rechte erkämpft. Der Sozialstaat ist kein Geschenk der Politik oder der Arbeitgeber. Gute und sichere Arbeit, eine bestmögliche Gesundheitsversorgung und ein verlässliches Alterseinkommen sind nicht verhandelbar.
Ein starker Sozialstaat schafft Sicherheit im Wandel. Besonders in Zeiten, in denen viele Beschäftigte um ihre Arbeitsplätze bangen, sind solidarische Absicherungen und gesellschaftlicher Zusammenhalt umso wichtiger. Politik und Arbeitgeber müssen den Beschäftigten, die mit ihrer Arbeit den Wohlstand unseres Landes schaffen, vertrauen. Wir brauchen eine Wachstumsagenda für Deutschland und Europa, die Innovationen und weniger Abhängigkeiten schafft.
Wir stehen auf gegen eine Politik, die Leistungen kürzt und Arbeitsrechte beschneidet!
Mach dich stark mit uns – für Wachstum und Investitionen
- Für eine aktive Industrie-, Dienstleistungs-, Handwerks- und Innovationspolitik, die Arbeitsplätze und Standorte sichert!
- Für mehr Investitionen in eine zukunftsfähige Infrastruktur durch mehr Steuern auf hohe Vermögen!
Mach dich stark mit uns – für gute, tarifgebundene und gesunde Arbeit
- Für verlässliche Arbeitszeiten: Hände weg vom Arbeitszeitgesetz!
- Für die Abschaffung von sachgrundlosen Befristungen und Kettenverträgen!
- Für Vertrauen statt Unterstellungen: Keine Zwangskrankschreibung am 1. Tag!
Mach dich stark mit uns – für eine leistungsfähige und bezahlbare Gesundheitsversorgung und Pflege
- Für eine gerechte Finanzierung, zu der alle ihren Beitrag leisten!
- Für Tarifentlohnung in der Pflege, die vollständig refinanziert wird!
- Für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung im Land!
Mach dich stark mit uns – für eine Rente, die zum Leben reicht
- Für die abschlagsfreie Rente für langjährig Versicherte und die Blockaltersteilzeit! 45 Jahre sind genug!
- Für ein Renteneintrittsalter, das die Beschäftigten auch gesund erreichen können!
- Für gute und fair finanzierte Betriebsrenten für alle!
Wir haben mehr verdient als Misstrauen und Beschimpfungen!
Mach dich stark mit uns! Für deine Arbeit. Für deine Gesundheit. Für deine Rente.
Mach dich stark mit uns! Für Reformen, die unser Land besser und gerechter machen!





