Auch in Limburg begann der Krieg

Als es losging, war es nicht mehr zu stoppen. Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen. Dann, in einer Serie von „Blitzkriegen“, eroberte Deutschland große Teile Westeuropas. Das eigentliche Ziel war aber, durch Vernichtung oder Vertreibung der sowjetischen Völker „Lebensraum im Osten“ zu gewinnen. Es ging um Rohstoffe, Agrarflächen und billige Arbeitssklaven. Den gewaltigen militärischen Aufmarsch der Nazis brachte die Rote Armee unter ungeheuren Opfern erstmalig im Kriegswinter 1941 vor Moskau zum Stehen, aber es dauerte noch fast vier Jahre, bis Europa aufatmen konnte.

Bereits am 23. Oktober 1937, zur Einweihung des sogenannten „Eisenbahnerdenkmals“ in der Limburger Stadtmitte, hatte der Limburger Bürgermeister im Verein mit anderen staatstragenden Funktionären zu „neuen Opfern“ aufgerufen: Die Toten des (ersten) Weltkrieges sollten nicht umsonst gestorben sein.

Damals wollte die Nazi-Regierung nach wenigen Jahren „friedlicher“ Rhethorik die Bevölkerung auf den Krieg einstimmen. Heute weiß nicht mehr jeder, was dieser Krieg bedeutete, wie und warum er scheiterte, und mancher zieht noch immer keine oder falsche Lehren aus der Geschichte.

Das Transparent, mit dem wir Antikriegstag, dem 1. September daran erinnern, soll zum Nachdenken anregen. Es kann nicht alle Sachverhalte und Zusammenhänge erschöpfend darstellen. Das können wir auch in diesem Beitrag nicht, aber ein paar Zusatzinformationen und Quellenangaben möchten wir unserer Aktion hier beistellen.

(in Arbeit)

Heute und diese Woche