Courage-Flyer zur Aktion für die Flüchtlinge in Moria
Limburger sagen: #WirHabenPlatz
und:
So bleibt Moria die „europäische Lösung“
Fakten zur Flüchtlingspolitik und den Fluchtursachen

Courage-Flyer zur Aktion für die Flüchtlinge in Moria
Limburger sagen: #WirHabenPlatz
und:
So bleibt Moria die „europäische Lösung“
Fakten zur Flüchtlingspolitik und den Fluchtursachen
Nach der Kundgebung am Dienstag auf dem Europaplatz haben die Teilnehmer:innen die nächsten Schritte geplant. Denn es ist nicht absehbar, dass Bundesregierung, EU oder griechische Regierung etwas nachhaltiges zur Beseitigung der unmenschlichen Verhältnisse auf den griechischen Inseln unternehmen werden:
„16.09.2020 #WirHabenPlatz – Weitere Aktionen geplant“ weiterlesenDie spontanen Aktionen letzte Woche waren gut und sehr sichtbar.
Die Forderungen waren klar und richteten sich überwiegend direkt an die immer noch tatenlos zuschauende Bundesregierung.
Aber die Demonstranten hatten auch die Hoffnung, der Kreis Limburg-Weilburg könne ein besonderes Zeichen setzen, indem er sich nicht hinter der EU versteckt, vorauseilende Einschränkungen setzt und stattdessen als Kommune mit ca. 600 frei verfügbaren Plätzen für Flüchtlinge selbst voran gehen.
„14.09.2020 Etwas mehr Wumm braucht es noch: #WirHabenPlatz-Aktion in Limburg“ weiterlesenDen Wahnsinn stoppen.
Damit meinten wir diesmal nicht den Auto-Wahn, den Konsum-Wahn oder den Corona-Wahn, sondern den Rüstungswahn.
Am Antikriegstag 2020 mußten die Autos in Limburg stoppen, wie an jedem anderen Tag und jeder anderen roten Ampel.
An diesem Tag aber sahen sie ungewohnte Bilder:
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Wir reichten ihnen unseren Antikriegstags-Flyer durchs Fenster und waren erstaunt, wieviel Zustimmung, hochgereckte Daumen, auch regelrechter Beifall von den an der Schiedekreuzung wartenden Auto-Insassen gezeigt wurde. Wenn die beim nächsten mal alle mitmachen, gibt es wieder eine Demonstration in anmeldepflichtiger Größe …
Am Dienstag waren nur noch eine Handvoll Exemplare des Flyers übrig, für Samstag mussten wir nachdrucken und haben anstelle des regulären Infostands „fliegend“ am Europaplatz verteilt, wo wir zusammen mit „Wir sind mehr Limburg-Weilburg“ gegen Rassismus, für Demokratie & Toleranz warben.
Die Atzeln schackerten laut und deutlich in Bad Camberg, als sich dort die AfD mit Rechtsaußen-Vertretern ihrer Bundespartei traf.
„24.08.2020 Unüberhörbar: Keine AfD in Camberg und anderswo!“ weiterlesenWen hat die AfD nach Bad Camberg eingeladen und wer alles hat was dagegen? Lesen Sie den Flyer eines breiten Bündnisses:
„Aug 2020 Über Camberg schackern die Atzeln“ weiterlesenDie Aktivisten von Fridays-for-Future hatten zur Fahrrad-Demonstration für eine klimagerechte Verkehrspolitik aufgerufen.
Courage, SPD, Linke und andere waren zur Unterstützung gekommen. Rund 50 Fahrradfahrer versammelten sich am Freitag nachmittag vor dem Bahnhof und rollten anschließend durch Limburg.
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Ein Polizist kniet auf dem Nacken eines Festgenommenen. Drei seiner Kollegen schauen zu. „Ich kann nicht atmen“, ruft der Mann in Todesangst. Zeugen filmen die Tat. Der Polizist fühlt sich sicher. Er und seine Kollegen haben ihre Opfer in der Vergangenheit hundertfach so mißhandelt. Zwei Drittel der Opfer sind Afroamerikaner.
I’m not black but there’s a whole lots a times I wish I could say I’m not white (Frank Zappa, 1965)
Der Mann stirbt. Wie tausend weitere Polizeiopfer auch. In einem einzigen Jahr. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, der Führungsmacht der westlichen Mehrwertgemeinschaft.
Zigtausende sind auf der Straße. Rufen „I can’t breathe“ und „No Justice = No Peace“. Demonstrationen quer durch die USA. Trump muß in den Bunker des Weißen Hauses. Mit Tränengas wird ihm der Weg zu einem Fototermin mit Bibel freigeräumt. Kirchenleute sind empört.
Trump droht mit dem Militär. Die Proteste halten an. Trump beschuldigt „Antifa“ zu Gewalttaten aufzurufen. Aber diese „Antifa“-Tweets stammen von Provokateuren. Es sind rechte White Supremacists, die dem Präsidenten mit False-Flag-Posts die gewünschte Eskalation liefern.
Wäre all das nicht Anlaß für unsere Bundesregierung, den Machthaber zur Mäßigung zu rufen? Einen „Regime-Change“ zu fordern? Oder wenigstens vor dem Einsatz des Militärs zu warnen?
Courage und andere rufen auf zur Solidarität .
Wir demonstrieren am Samstag den 6. Juni um 13:00 in Limburg ab Bahnhofsvorplatz und solidarisieren uns mit allen vom Rassismus und Nationalismus Verfolgten.