05.12.2023 Innehalten an einem Ort der Stille

Um 18:00 Uhr in der Evangelischen Kirche gegenüber dem Limburger Bahnhof

Man könnte schreien ob des Grauens der Kriege in Israel und Gaza, der Ukraine, im Sudan und an vielen anderen Orten in unserer Welt. Das Leid der ermordeten und entführten israelischen Zivilisten sowie das der ausgebombten Palästinenser in Gaza schreit zum Himmel und macht zugleich sprachlos. Diesen schrillen Tönen des Krieges und des Hasses und des Antisemitismus – auch hier bei uns – möchte die Mahnwachen-Initiative Limburg etwas entgegensetzen.

An drei Dienstagen im Advent bieten die Veranstalter an, innezuhalten, zu sich zu kommen, Kraft zu tanken und dem Mitgefühl Raum zu geben. Die Musik wird von dem Pianisten, Weltmusiker und Komponisten Matthias Frey organisiert. Neben ihm werden u.a. die Musiker Thomas Kagermann (Geige), Uwe Wagner (Hang) und Michael Herden (Klarinette) die Mahnwachen begleiten und in die Stille sowie aus der Stille führen.

Solidarisch unterstützt werden die Veranstaltungen von einem breiten Bündnis von Vereinen, Initiativen und Institutionen:

* Bündnis Courage
* Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsgegnerInnen (DFG-VK) Hessen
* Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Kreisverband Limburg-Weilburg
* Evangelische Kirche Limburg
* Förderverein Ehemalige Synagoge Schupbach e. V.
* Gemeinsam zusammen e.V.
* Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
* Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Limburg
* Katholische Pfarrei Heilige Katharina Kasper Limburger Land
* Pax Christi Rhein-Main
* WIR SIND MEHR Limburg e. V.

Vergangene Termine: Wahrnehmen kann man sie nicht mehr ...

John F. Kennedy

Diese Blechköpfe haben einen großen Vorteil. Wenn wir auf sie hören und tun, was sie wollen, ist hinterher niemand von uns mehr am Leben, um ihnen zu sagen, dass sie falsch lagen.

Kluge Äußerungen und bezeichnende Einlassungen mit Erkenntniswert

30.11.2023 Deutsche Geschichte 1918-1945

30.11. – Hadamar-Gespräche
Zwischen Demokratie und Diktatur: Deutsche Geschichte 1918-1945
Professor Dr. Michael Wildt, Humboldt-Universität zu Berlin
Vortragsreihe in Kooperation mit dem Stadtarchiv Limburg
19:00 Uhr, Limburg, Theodor-Heuss-Schule Limburg (Altes Gymnasium)

Die Jahre zwischen 1918 und 1945 sind für die deutsche Geschichte bis heute prägend gewesen. Aufbruch und Scheitern der ersten deutschen Demokratie und die Zeit des Nationalsozialismus mit seinen unvorstellbaren Massenverbrechen lassen immer wieder die Frage auftauchen, wie dies geschehen konnte. Professor Dr. Michael Wildt versucht als Referent, mit einer veränderten Perspektive Antworten zu finden, indem er die Wahrnehmungen, Erwartungen und Befürchtungen der Zeitgenossinnen und Zeitgenossen in den Mittelpunkt stellt. Nur wenn wir verstehen, was Menschen in Deutschland umgetrieben hat, werden wir den Weg in die Katastrophe begreifen.

Prof. Dr. Michael Wildt war an der Humboldt-Universität Berlin bis 2022 Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt im Nationalsozialismus. 

Vergangene Termine: Wahrnehmen kann man sie nicht mehr ...

09.11.2023 »Die Gleichheit alles dessen, was Menschenantlitz trägt«

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.“

Martin Niemöller saß bereits im KZ Sachsenhausen, am 9. November 1938, als die Nazis die Juden holten. Die Kommunisten, die noch nicht verhaftet waren, blieben im Untergrund aktiv. Sie erklärten:

»Wider die Schmach der Judenpogrome«

09.11.2023 »Die Gleichheit alles dessen, was Menschenantlitz trägt«weiterlesen
Radikal antifaschistisch & links: junge Welt