Es mag in Washington eine Handvoll größerer Verbrecher regiert haben, die sich als kleinere Leuchten erwiesen. Deswegen wohl bleibt er für den Spiegel eine „Lichtgestalt“ der US-Politik.
Ausgeschieden aus der aktiven Politik, schrieb er dieser gelegentlich Wahrheiten ins Stammbuch, deren öffentliche Äußerung anderen als „Verrat“ oder „Defaitismus“ angelastet worden wäre.
Hier beglückwünscht Henry Kissinger den rechten Putschgeneral Pinochet zur Beseitigung der gewählten Regierung seines Landes und zum Mord an Tausenden ihrer Anhänger. Auftrag erledigt.




Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.