*** Wie wir erfahren haben, wurde die Stolpersteinverlegung Corona halber abgesagt ***
Liebe Interessierte an der „Aktion Stolpersteine“
gerne leite ich eine Einladung zu der kommenden Verlegung von Stolpersteinen in der Stadt Hadamar weiter. Diese findet am 28. Oktober 2020 ab 9.00 Uhr statt.
Bei dieser Verlegung liegt ein Schwerpunkt auf Opfer des Krankenmordes, auf Zwangssterilisierte als Opfer des NS wie auch auf auf politisch Verfolgten – nämlich jenen, die zu den Morden an Menschen mit Behinderung auf dem Mönchberg in Hadamar nicht schwiegen und aus diesem Grund KZ-Haft erdulden mussten (in einem Fall mit Todesfolge).
Näheres ist dem Ablaufplan zu entnehmen. Eine Weiterleitung dieser Mail an Interessierte ist ausdrücklich erwünscht!
Mit freundlichen Grüßen,
Martina Hartmann-Menz



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.