24.10.2024 2024-10-23 🆕 Eindrucksvolles Gedenken an Charles Werabe

Zehn Jahre nach seiner Ermordung kamen wir zusammen, um Charles Werabes zu gedenken. Hier Eindrücke von unserem Zug durch die Limburger Innenstadt in Text und Bild.

Die Ansprachen erinnerten an den ermordeten Mitbürger und näherten sich aus verschiedenen Blickwinkeln dem damaligen Geschehen und seiner Aktualität heute:

( Teils liegen uns die Manuskripte noch nicht vor, sind aber angekündigt. )

Auch der HR berichtete in der Hessenschau – ab ca. Minute 08:00

Heute und diese Woche

28.11.2024 Kann nicht gehen: Starke Demokratie und schwacher Sozialstaat

Den Rechtstrend zu stoppen verlangt mehr, als nur die AfD zu entlarven. Um die vielzitierte „Spaltung der Gesellschaft“ zu bekämpfen, muß man sie erstmal verstehen. Dabei hilft der Beitrag, mit dem Gerald Groh vom VdK einen Demokratie-Stammtisch in weilburg eingeleitet hat. Wir haben ihn mit Gewinn gelesen.

28.11.2024 Kann nicht gehen: Starke Demokratie und schwacher Sozialstaatweiterlesen
Heute und diese Woche

18.08.2024 Schrubben gegen dasVergessen

Stolpersteine erinnern an die Opfer des deutschen Faschismus. Sie sind dort im Boden zu finden, wo Juden, Sinti und Roma, politisch und anderweitig Verfolgte ihren letzten frei gewählten Aufenthalt hatten. Damit die kleinen Messing-Tafeln weiter unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, haben Martina Hartmann-Menz, Oliver Parplies und Stefan Schneider die Initiative ergriffen und zum „Schrubben gegen das Vergessen“ im Kreis Limburg aufgerufen.

In der Limburger Straße in Bad Camberg erinnern drei Stolpersteine an das Ehepaar Regina und Hermann Löwenthal und an ihre Tochter Irma, die 1942 deportiert wurden und im KZ Theresienstadt starben.

18.08.2024 Schrubben gegen dasVergessenweiterlesen
Heute und diese Woche

11.06.2024 Wenn es so nicht weiter geht, wie dann?

In der EU-Politik bestimmen die Länderregierungen und die von ihnen personell bestückte Kommission. Das Parlament darf abnicken. Ein schwacher Trost für alle, die sich nach der EU-Wahl fragen, wie man den Vormarsch der Rechten aufhalten kann. „Einen Aufschrei der Demokraten“, fordert nun Tobias Eckert namens der SPD  –  als wäre das kein Aufschrei gewesen im Frühjahr.

Nein, müssen wir Tobias Eckert entgegenhalten, gut gemeinte Demonstrationen helfen nur, wenn die Politik sich ändert, aus der die AfD ihren braunen Honig saugt. Wenn die Ampel ganz abgewirtschaftet hat, steht die Merz-Stillger-CDU   – mit FDP und/oder AfD –   für die Fortsetzung der Kanonen-statt-Butter-Politik in den Startlöchern. Die große Koalition der Taubentöter will weitermachen, koste es was es wolle, wie in Limburg also auch in Berlin.

Es sei denn, der „Aufschrei der Demokraten“ wendete sich einmal gegen Kinderarmut, Hungerlöhne, Bildungsnotstand, Klimakrise, gegen die staatliche Flüchtlingsabwehr und die Kriegstüchtigkeit. Das wäre keine Zeitenwende, sondern eine Politikwende, eine, die den Nazis das Wasser abgraben könnte  –  ein Traum?

Es wechseln die Zeiten. Die riesigen Pläne
Der Mächtigen kommen am Ende zum Halt.
Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine.
Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag.

Lesen wir mal wieder Brecht, Courage macht ein paar Wochen Sommerpause.

Heute und diese Woche

29.06.2024 Vier Jahre Haft in Limburg-Diez

Diese Gedanken und Erinnerungen an seinen Großvater und an den 22. Juni 1941 hat unser Freund Mario Gesiarz 2011 und 2024 anläßlich des hierzulande regelmäßig unter den Tisch gekehrten Jahrestags niedergeschrieben. Der „größte Gewaltexzess in der modernen Menschheitsgeschichte“ (Wolfram Wette), verübt von der deutschen Wehrmacht, stört auch das Bild vom bösen Russen.

Ein ganz normaler Tag

Es wird ein ganz normaler Tag werden, der 22. Juni 2011. Wie vor 70 Jahren. In der kleinen Wohnsiedlung „Engelsruhe“ im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach. Der Alltag wird zu hören sein, wie damals: Vielleicht gab es da etwas mehr Hundegebell, der ein oder andere Hahn der krähte. Autos gehörten kaum dazu, eher Fahrräder. Essensduft liegt in der Luft. Dieselbe Sonne wird scheinen, hinter Wolken oder ohne, am selben Himmel. Die Männer gingen auf die Arbeit, die Kinder zur Schule. Nachbarn grüßten sich, redeten miteinander, etwas mehr wie heute. Man ging in den Garten und schaute nach den Gemüsebeeten, holte etwas zum Mittagessen. Richard, mein Großvater, war seit gut einem Jahr wieder aus dem Zuchthaus zurück.

29.06.2024 Vier Jahre Haft in Limburg-Diezweiterlesen
Heute und diese Woche

11.01.2024 Spiel mit verteilten Rollen

Ampel, Opposition und EU ruinieren das Asylrecht, erinnert sei an Lager an den Außengrenzen, Drittstaatenlösungen usw.usf. Aber allen, die an „ungeregelte Migration“ glauben und darin (statt in militärischer Auf- kombiniert mit sozialer Abrüstung) die „Mutter aller Probleme“ erblicken, droht schwere Enttäuschung. Keine Mißhandlung von Flüchtlingen und kein Abbau von Menschenrechten wird irgendetwas im Lande besser machen.

Dann wird die AfD kommen und sagen, haben wir immer schon gewußt, wir müssen auch die noch rauswerfen, die schon da sind. Welche Zugeständnisse die Regierenden den Rassisten auch immer machen, die gehen immer einen Schritt weiter.

11.01.2024 Spiel mit verteilten Rollenweiterlesen
Selbsternannte kluge Köpfe aus Frankfurt: Die FAZ

02.05.2024 Nie wieder Faschismus

Am 2. Mai 1933 stürmten die Nazis in ganz Deutschland die Gewerkschaftshäuser. Für viele Gewerkschaftsmitglieder war dies der Beginn jahrelanger Verfolgung und Unterdrückung.

Vergangene Termine: Wahrnehmen kann man sie nicht mehr ...