Was einem bleibt, wenn es zu spät ist, dafür steht als ein leuchtendes Beispiel der „buon tedesco“ der norditalienischen Kleinstadt Sarzana. Es ist der „gute Deutsche“ Rudolf Jacobs aus Bremen. In junge Welt bespricht Sabine Lueken das Buch von Ulrike Petzold über den Deserteur und Partisan.
Den Journalisten Valentin Zill kennen wir aus Limburg, wo er auch bei Courage aktiv war. Jetzt hat Valentin einen Vertreter des „Schulstreikkomitees Münster“ interviewt. Brennend aktuell.
Während manche den Kanzler Merz in Schutz nehmen, er habe es ja nicht so gemeint, als er seine „Stadtbild“-Wahrnehmungen mit mehr Abschiebungen zu bekämpfen vorgab, setzt Bundestagspräsidentin Klöckner noch eins drauf und packt noch die „Sicherheitspoller an Weihnachtsmärkten“ in dieses Programm der CDU-Führung. Ausgerechnet, möchte man sagen, denn gerade treten im Prozess gegen den Attentäter von Magdeburg immer deutlicher dessen islamfeindlichen und rechtsextremen Überzeugungen zutage. Klöckner hatte AfD-Wähler schon im Wahlkampf zur CDU eingeladen. Klarer Vorteil: Ein CDU-Verbot wegen offenkundigem Rassismus diskutiert bislang niemand.
Im Interview zeigt sich die Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Beate Rudolf, darüber besorgt, dass zunehmend politische Vorschläge debattiert werden, die nicht mit den Grund- und Menschenrechten vereinbar sind – und dies auch von demokratischen Parteien.