24.02.2025 Auch ein Kommentar zur Bundestagswahl

Was die uns bevorstehende Bundesregierung für Kanonen ausgibt, wird bei der Butter fehlen (C.Fuest). Und je mehr Butter fehlt, desto mehr wird gegen Migranten gehetzt werden, und desto mehr versuchen die Rechten abzusahnen.

Die Hilfsorganisation ProAsyl, gegründet vom Limburger Pfarrer Herbert Leuninger, hat ein Angebot auch für „Eingeborene“:

Heute und diese Woche

20.02.2025 2025-02-21 Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Heute in Limburg wirbt die Bundeswehr gezielt um Jugendliche, um sie „kriegstüchtig“ zu machen.

Mit Reinhard Mey singen und erklären wir:
Ich sag‘ euch heute schon endgültig ab:
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Wer Nachrichten hört oder liest, der weiß: Die USA geben den Ukraine-Krieg verloren. Die größte aller Militärmächte will nicht mehr — nach drei Jahren Tod und Zerstörung.

Was jetzt gebraucht wird, ist eine stabile Friedensordnung für Europa, die alle Länder einschließt, vor allem die leidgeprüfte Ukraine, aber eben auch Rußland.

Dafür gibt es bereits vielfältige Überlegungen und Vorschläge, etwa hier.

Was mit den Waffen, die jetzt schon hunderte Milliarden verschlungen haben, scheiterte, das muß jetzt mit Diplomatie und Verhandlungen erreicht werden!

Stattdessen reden Politiker und Talkshowgäste hierzulande von noch mehr Milliarden für noch gefährlichere Aufrüstung. Als ob Kriege sich ohne die USA leichter gewinnen ließen.

Damit einher geht eine verstärkte Werbung der Bundeswehr um Nachwuchs für die Schlachtfelder künftiger Kriege.

Und die Bundeswehr scheut sich nicht, auch Jugendliche unter 18 Jahren anzuwerben. Dagegen wehren wir uns.

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Heute und diese Woche

22.02.2025 „Kein Werben für’s Sterben“

Bundeswehr als „normaler“ Arbeitgeber?
Protest bei der Limburger Jobmesse / Hausverbot für Friedensbewegte

„Kein Werben für’s Sterben“ – das mitgeführte Schild drückte kurz und knapp aus, um was es einer kleinen Schar von Friedensbewegten ging. Sie hatten sich zur diesjährigen Jobmesse in der Stadthalle Limburg eingefunden, um den Rekrutierungsbemühungen der Bundeswehr nicht ganz tatenlos zuzusehen. Diese präsentierte sich dort neben Unternehmen wie Aldi, Volksbank, Bördner oder Energieversorger Süwag als ganz normaler Arbeitgeber.

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24.10.2024 2024-10-23 🆕 Eindrucksvolles Gedenken an Charles Werabe

Zehn Jahre nach seiner Ermordung kamen wir zusammen, um Charles Werabes zu gedenken. Hier Eindrücke von unserem Zug durch die Limburger Innenstadt in Text und Bild.

Die Ansprachen erinnerten an den ermordeten Mitbürger und näherten sich aus verschiedenen Blickwinkeln dem damaligen Geschehen und seiner Aktualität heute:

( Teils liegen uns die Manuskripte noch nicht vor, sind aber angekündigt. )

Auch der HR berichtete in der Hessenschau – ab ca. Minute 08:00

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28.11.2024 Kann nicht gehen: Starke Demokratie und schwacher Sozialstaat

Den Rechtstrend zu stoppen verlangt mehr, als nur die AfD zu entlarven. Um die vielzitierte „Spaltung der Gesellschaft“ zu bekämpfen, muß man sie erstmal verstehen. Dabei hilft der Beitrag, mit dem Gerald Groh vom VdK einen Demokratie-Stammtisch in weilburg eingeleitet hat. Wir haben ihn mit Gewinn gelesen.

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18.08.2024 Schrubben gegen dasVergessen

Stolpersteine erinnern an die Opfer des deutschen Faschismus. Sie sind dort im Boden zu finden, wo Juden, Sinti und Roma, politisch und anderweitig Verfolgte ihren letzten frei gewählten Aufenthalt hatten. Damit die kleinen Messing-Tafeln weiter unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, haben Martina Hartmann-Menz, Oliver Parplies und Stefan Schneider die Initiative ergriffen und zum „Schrubben gegen das Vergessen“ im Kreis Limburg aufgerufen.

In der Limburger Straße in Bad Camberg erinnern drei Stolpersteine an das Ehepaar Regina und Hermann Löwenthal und an ihre Tochter Irma, die 1942 deportiert wurden und im KZ Theresienstadt starben.

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11.06.2024 Wenn es so nicht weiter geht, wie dann?

In der EU-Politik bestimmen die Länderregierungen und die von ihnen personell bestückte Kommission. Das Parlament darf abnicken. Ein schwacher Trost für alle, die sich nach der EU-Wahl fragen, wie man den Vormarsch der Rechten aufhalten kann. „Einen Aufschrei der Demokraten“, fordert nun Tobias Eckert namens der SPD  –  als wäre das kein Aufschrei gewesen im Frühjahr.

Nein, müssen wir Tobias Eckert entgegenhalten, gut gemeinte Demonstrationen helfen nur, wenn die Politik sich ändert, aus der die AfD ihren braunen Honig saugt. Wenn die Ampel ganz abgewirtschaftet hat, steht die Merz-Stillger-CDU   – mit FDP und/oder AfD –   für die Fortsetzung der Kanonen-statt-Butter-Politik in den Startlöchern. Die große Koalition der Taubentöter will weitermachen, koste es was es wolle, wie in Limburg also auch in Berlin.

Es sei denn, der „Aufschrei der Demokraten“ wendete sich einmal gegen Kinderarmut, Hungerlöhne, Bildungsnotstand, Klimakrise, gegen die staatliche Flüchtlingsabwehr und die Kriegstüchtigkeit. Das wäre keine Zeitenwende, sondern eine Politikwende, eine, die den Nazis das Wasser abgraben könnte  –  ein Traum?

Es wechseln die Zeiten. Die riesigen Pläne
Der Mächtigen kommen am Ende zum Halt.
Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine.
Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag.

Lesen wir mal wieder Brecht, Courage macht ein paar Wochen Sommerpause.

Heute und diese Woche