09.11.2021 Was tun mit dem „Eisenbahner“-Denkmal der Nazis?
Courage setzt sich seit längerem mit dem „Eisenbahner“-Denkmal von 1937 auseinander. Siehe alle unsere Beiträge hierzu.
Courage setzt sich seit längerem mit dem „Eisenbahner“-Denkmal von 1937 auseinander. Siehe alle unsere Beiträge hierzu.
In einem sehr konstruktiven Gespräch mit dem Eigentümer der WERKstadt, Herrn Kremer, konnten Missverständnisse ausgeräumt werden. Wir stellten mit Blick auf die Geschichte vielfältige Übereinstimmungen fest und sprachen über mehrere künftige Vohaben.
Der nachfolgende Artikel war am 29.01.2021 in der NNP zu lesen.
Mitten in Limburg steht ein Nazi-Klotz zur Ehrung von Wehrmachtssoldaten und Eisenbahnbauern, die unter der Knute von „Deutscher Arbeitsfront“ und „Reichsarbeitsdienst“ den Weltkrieg und den Holocaust vorbereiteten.
Im zu Ende gehenden Jahr hat der SARS-Co-2-Virus andere Dinge in den Hintergrund gedrängt, wie es lange kein politisches Großthema vermochte. Wer erinnert sich noch, dass im Februar in Hanau neun Menschen einem rassistischen Mordanschlag zum Opfer fielen? Dass die Stichwortgeber von Rassismus und Ausgrenzung kurz zuvor …
In Limburg haben wir ja noch immer einen Nazi-Klotz herumstehen, an dem mancher vorbeigeht, ohne zu ahnen, wessen da gedacht wird, wer das Ding mit welcher Absicht dahingesetzt hat und wie es über die Zeiten gerettet wurde.
Die ersten öffentlichen, politischen Aktionen seit dem Corona-Full-Stop in Limburg galten dem Andenken an die Opfer des deutschen Faschismus und den Befreiern von Krieg und Terror der Nazis.