06.06.2020 Solidarität mit den Opfern des Rassismus – Demo in Limburg!

Ein Polizist kniet auf dem Nacken eines Festgenommenen. Drei seiner Kollegen schauen zu. „Ich kann nicht atmen“, ruft der Mann in Todesangst. Zeugen filmen die Tat. Der Polizist fühlt sich sicher. Er und seine Kollegen haben ihre Opfer in der Vergangenheit hundertfach so mißhandelt. Zwei Drittel der Opfer sind Afroamerikaner.

I’m not black but there’s a whole lots a times I wish I could say I’m not white (Frank Zappa, 1965)

Der Mann stirbt. Wie tausend weitere Polizeiopfer auch. In einem einzigen Jahr. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, der Führungsmacht der westlichen Mehrwertgemeinschaft.

Zigtausende sind auf der Straße. Rufen „I can’t breathe“ und „No Justice = No Peace“. Demonstrationen quer durch die USA. Trump muß in den Bunker des Weißen Hauses. Mit Tränengas wird ihm der Weg zu einem Fototermin mit Bibel freigeräumt. Kirchenleute sind empört.

Trump droht mit dem Militär. Die Proteste halten an. Trump beschuldigt „Antifa“ zu Gewalttaten aufzurufen. Aber diese „Antifa“-Tweets stammen von Provokateuren. Es sind rechte White Supremacists, die dem Präsidenten mit False-Flag-Posts die gewünschte Eskalation liefern.

Wäre all das nicht Anlaß für unsere Bundesregierung, den Machthaber zur Mäßigung zu rufen? Einen „Regime-Change“ zu fordern? Oder wenigstens vor dem Einsatz des Militärs zu warnen?

Courage und andere rufen auf zur Solidarität .

Wir demonstrieren am Samstag den 6. Juni um 13:00 in Limburg ab Bahnhofsvorplatz und solidarisieren uns mit allen vom Rassismus und Nationalismus Verfolgten.

Heute und diese Woche

Couronage – Das Internet ist kein Ersatz

Das „hohe C“ auf der gelben Backe: Die Rückeroberung des öffentlichen Raums (hier in Limburg)

In der Corona-Krise bündeln sich alle Fragen unserer lausigen Gegenwart: Hilfe für die Armen oder die Reichen? Steuergelder für VW+Lufthansa oder für Wohnsitzlose und Flüchtlinge? Neue Kampfbomber für die Bundeswehr oder mehr Stellen und bessere Bezahlung in Krankenhäusern? Kampf gegen China oder internationale Kooperation? Offene Grenzen oder Abschottung gegen alles Un-Doitsche? Lassen wir die Italiener untergehen oder gibt es Euro-Bonds zur Lastenteilung? NATO-Manöver an der russischen Grenze oder Entspannungspolitik?

Alle Fragen, das heißt: Alle.

Und das sollen wir nur noch im Internet verhandeln? Danke nein.

Am 9. Mai sind wir wieder auf der Straße!

Heute und diese Woche

Notiz aus der Provinz

Was ist der Unterschied zwischen Vordertaunus und Hintertaunus?

Im Vordertaunus war man kreativ und erfolgreich bei der Suche nach einer alternativen Form des Ostermarsches.

Wenn etwa die Berliner Rüstungsministerin mitten in der Corona-Krise dem Trump’schen Militär-Industrie-Komplex weitere -zig Milliarden für gefährliche Mordwerkflugzeuge in Aussicht stellt, kommt es erst recht darauf an, dem Rüstungswahn Einhalt zu gebieten und das auch öffentlich kundzutun, so geschehen „Notiz aus der Provinz“ weiterlesen

Heute und diese Woche

15.04.2020 Befreiung

Am 8. Mai diesen Jahres wird sich das Kriegsende zum 75. Mal jähren; seit der Rede des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker am 8.Mai 1985 bemühen auch offizielle Stellen dafür mitunter das Wort „Befreiung“ – 40 Jahre BRD hatte es dafür gebraucht.

Für die Häftlinge der faschistischen Konzentrationslager war der 8.Mai schon von der ersten Stunde die „Befreiung“, und im KZ Buchenwald war es genaugenommen der 11.April.

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Treffendes oder merk-würdiges, bei anderen gefunden: Lesezeichen

Ostern 2020: Kein Frieden, aber auch kein Ostermarsch

Der Vorbereitungskreis für den Limburgern Ostermarsch „Für Frieden, Abrüstung und internationale Verständigung“ hat uns die Erstunterzeicher, die Grußworte und Reden, sowie eine Erklärung geschickt, die zeigen, dass in Zeiten der Corona erst recht kein Schweigen herrschen muss und darf über die Kriegsgefahr und die Rüstung, die schon im Frieden tötet.

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Heute und diese Woche