Es liegt auf der Hand, dass der Angriff der USA nicht stattgefunden hätte, wenn der Iran über ein eigenes Atomwaffenarsenal verfügen würde. Der Angriff untergräbt deshalb auch das Vertrauen in die Logik und Glaubwürdigkeit des Vertrages der Vereinten Nationen zur Nichtverbreitung von Atomwaffen. Das Vorgehen gegen den Iran dürfte immer mehr Staaten zu dem Schluss verleiten, dass der einzige wirksame Schutz vor willkürlichen Militärschlägen, wie im Fall Nordkoreas, der Besitz von Atomwaffen ist.
Autor: Harff-Dieter Salm
Europa braucht jetzt den Mut zum Frieden!
Ein Mahnruf zum 4. Jahrestag des Ukrainekrieges
Von Harald Kujat und Michael von der Schulenburg
- Harald Kujat, General a.D., war von 2000 bis 2002 Generalinspekteur der Bundeswehr und von 2002 bis 2005 Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, der höchsten militärischen Position der Nordatlantischen Allianz. In dieser Funktion war er auch Vorsitzender des NATO-Russland-Rates und der NATO-Ukraine-Kommission der Generalstabschefs.
- Michael von der Schulenburg arbeitete 34 Jahre für die Vereinten Nationen und kurz der OSZE in vielen Krisen- und Kriegsgebieten der Welt, zuletzt im Rang eines UN Assistant Secretary-Generals. Seit 2024 ist Schulenburg Mitglied des Europäischen Parlaments und beschäftigt sich hauptsächlich mit außen- und sicherheitspolitischen Fragen.
02.03.2026 Nicht nur gesetzwidrig, sondern gesetzlos
„Damit erheben die USA, die den Angriff auf Khamenei mit Geheimdienstinformationen ermöglicht haben, und Israel die Ermordung feindlicher Anführer zum gängigen Mittel des Kriegs. Täte Russland es ihnen gleich, müsste es umgehend zum Mord an dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ansetzen. Gleichzeitig hätte Iran jedes Recht, Regierungsmitglieder der USA oder Israels zu ermorden. Die Entgrenzung der Kriegführung schreitet mit der Normalisierung derartiger Praktiken weiter voran.“
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08.04.2026 Gegen Militärdienst, für Kriegsdienstverweigerung
Workshop: Gegen Militärdienst, für Kriegsdienstverweigerung
für Jugendliche von 16 bis 25
Mittwoch, 8. April 2026 bis Samstag, 11. April 2026
Darmstadt, Jugendhof Bessunger Forst
Aschaffenburger Str. 183-187, 642187 Darmstadt
Für Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren, die den Militärdienst ablehnen und den Kriegsdienst verweigern wollen. Teilnehmen können bis zu 25 Leute.
Kosten: 100 € (ermäßigter Beitrag möglich in Absprache mit Connection e.V.; Kontakt über Anmeldeformular s.u.)
Seminar mit Informationen über Pazifismus, Antimilitarismus und Kriegsdienstverweigerung, auch international, u.a. mit Entwicklung eines Straßentheaters zum Thema Militärdienst und Kriegsdienstverweigerung.
Weitere Informationen:
https://www.dfg-vk-hessen.de/bildungswerk/workshop-kdv
https://de.connection-ev.org/article-4669
Anmeldeformular: https://de.connection-ev.org/wehrpflicht-kriegsdientsverweigerung-form
Die Anmeldung ist erst dann gültig, wenn sie von Connection e.V. bestätigt worden ist!
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Zum Abschluss:
Kundgebung mit Theater (erarbeitet beim Workshop), Musik und Reden
Darmstadt, Samstag, 11. April 2026, 10-14 Uhr, Luisenplatz
Musikalische Begleitung: Strohfeuer Express
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Der Workshop wird veranstaltet von
Connection e.V.
Deutsche Friedensgesellschaft — Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK) Frankfurt am Main
und unterstützt von DFG-VK Bildungswerk Hessen e.V.; DFG-VK Rheinland-Pfalz; DFG-VK Darmstadt; DFG-VK Mainz-Wiesbaden; DFG-VK Offenbach; Peace for Future; Stiftung die schwelle, Bremen
03.03.2026 Geht’s noch? Auf geht’s! Nach Bad Camberg!
Für eine demokratische Entwicklung in unserer Stadt
Das Bürgerforum Bad Camberg lädt sie für den 03. März 2026 um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung im Bürgerhaus Bad Camberg (Clubraum) ein.
Prof. Dr. Benno Hafeneger wird in einem kurzen Vortrag zunächst darauf aufmerksam machen, wie demokratische Freiheit auf kommunaler Ebene erlebbar ist. Unsere Gäste haben anschließend die Gelegenheit sich darüber auszutauschen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Teilnehmenden zu informieren und zu eigenem demokratischen Handeln zu motivieren.


Aus NNP vom 24.02.2026
28.02.2026 Demo in Limburg, 28.02.2026 um 11:00
Save The Date: Die nächste Demo ist am Samstag, den 14.03.2026, gleiche Uhrzeit gleicher Ort: 11:00h an der evangelischen Kirche❗

Gut sicht- und hörbar sind am Samstag rund 40-50 meist junge Leute durch Limburg gezogen und haben ihre Vorstellungen für eine soziale und demokratische Kommunalpolitik kundgetan.

16.02.2026 Wer soll die Opfer bringen?
Gewaltfreie Zivilverteidigung – kann das funktionieren?
Diese Materialien sollen helfen, die Diskussion über Alternativen zur „Kriegstüchtigkeit“, die Politik & Medien von uns fordern, fundiert und realitätsbezogen zu führen.
10.02.2026 Verkehrte Welt …
… in der die Guten um Leben und Existenz fürchten müssen, meint jW-Leser Pohlmann:

26.02.2026 Wohnung gesucht – Bündnis lädt ein

Bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum gehört zu den zentralen sozialen Zukunftsfragen im Landkreis Limburg-Weilburg. Steigende Mieten, der massive Rückgang sozial geförderter Wohnungen sowie der Mangel an barrierefreiem Wohnraum stellen viele Menschen vor große Herausforderungen – und sie werden auch im bevorstehenden Kommunalwahlkampf eine wichtige Rolle spielen.
Wir möchten im Vorfeld der Kommunalwahl mit Kommunalpolitiker*innen ins Gespräch kommen: über konkrete kommunalpolitische Lösungsansätze, über die Verantwortung des Landkreises, der Städte und Gemeinden sowie darüber, wie sozial gerechte Wohnungspolitik vor Ort gelingen kann. Themen wie der Erhalt und Ausbau des sozialen Wohnungsbaus, eine aktive kommunale Bodenpolitik, Mieterschutz, kommunales Leerstandsmanagement sowie bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen, Familien, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen stehen dabei im Mittelpunkt.
Die Veranstaltung findet statt am
Donnerstag, 26. Februar 2026, Beginn 17:30 Uhr im Kolpinghaus, Kolpingstraße 9, Limburg (Großer Saal)
Wir dürfen an diesem Abend folgende Vertreter*innen der im Kreistag vertretenen Parteien begrüßen (in alphabetischer Reihenfolge der Nachnamen)
Yannik Hafeneger (FDP)
Sabine Häuser-Eltgen (Grüne)
Tobias Herbst (CDU)
Andre Pabst (Linke)
Jörg Sauer (SPD)
Diana Yüce (Freie Wähler)
Eröffnen wird die Veranstaltung Liv Dizinger (Abteilung Strukturpolitik beim DGB Hessen-Thüringen) mit einem einleitenden Input.


