Wie immer, treffen wir uns am dritten Freitag des Monats in Limburg – und wir schalten alle hinzu, die mit guten Gründen Vorsicht walten lassen und den persönlichen Kontakt meiden.
Wir besprechen aktuelle politische Themen, unseren nächsten Infostand und Flyer, und wir planen Aktionen und Veranstaltungen.
Einladung ist ‚raus bzw. folgt über Kontaktformular!



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.