
Liebe Freundinnen und Freunden,
hiermit informieren wir euch über die morgige Kundgebung für Frieden im Nahen Osten, die von
- der SDAJ,
- der DIDF-Jugend,
- der DGB-Jugend,
- der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden im Nahen Osten
- und weiteren Frankfurter Jugendorganisationen
organisiert wird.
Frieden im Nahen Osten!
Un-Resolution umsetzen
Waffenstillstand jetzt!
Nach dem Angriff der Hamas, bei dem über 1400 Menschen in Israel getötet wurden, eskaliert die Situation im Nahen Osten seit über drei Wochen immer mehr. Während Antisemitismus und Rassismus die Gesellschaft spaltet, nimmt die Gewalt auch in Deutschland immer weiter zu. Wir verurteilen diese Entwicklungen und rufen alle Menschen zu Frieden und Solidarität auf!
Nachdem Gaza weiterhin durch die israelischen Besatzung unter Dauerbeschuss ist und mehr als 8000 Palästinenser*innen getötet wurden, wird international von einem Genozid gesprochen. Durch die humanitäre Katastrophe sprach sich am Wochenende die UN-Generalversammlung für eine Waffenpause aus.
Wir sind der Überzeugung, dass wahrer Frieden nur möglich ist, wenn wir als Einheit zusammenstehen und uns nicht von antisemitischen und rassistischen Diskussionen in Politik und Medien spalten lassen. Besonders im Zusammenhang des erstarkenden Rechtsrucks und den sich verschärfenden Abschiebepraktikten ist dies besonders wichtig!
Wir wissen, dass es sich beim Nahostkonflikt nicht um einen religiösen Konflikt zwischen Muslim:innen und Jüd:innen handelt, sondern um Machtinteressen verschiedenster internationaler Akteure. Die überall auf der Welt stattfindenden und besonders wichtigen Solidaritätsaktionen mit den zivilen Opfern in Israel und Palästina und die Reaktionen der Politik mit Verboten und Strafen gegen diese Bewegungen zeugen hiervon.
Nur gemeinsam sind wir stark, lasst uns zusammen ein Zeichen für den Frieden im Nahen Osten setzen und für den Waffenstillstand auf die Straße gehen.
Diese Kundgebung steht somit im Zeichen aller, die sich für Frieden im Nahen Osten einsetzen und die Menschheit und das Leid der Unterdrückten in den Vordergrund stellen.
Mittwoch, 01.11.2023
18:00 Uhr
Hauptwache Frankfurt
Frieden- und Zukunftswerkstatt e. V.
c/o Frankfurter Gewerkschaftshaus
Wilhelm-Leuschner-Str. 69 – 77
60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069 24 24 99.50
Fax: 069 24 24 99.51
frieden-und-zukunft@abo2-salmt-online-de
www.frieden-und-zukunft.de



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.