Am 25. September geht Fridays for Future wieder weltweit auf die Straße.
In Diez beginnen wir um 15:00 Uhr mit einer kleinen Fahrraddemo zu unserer Laufdemo nach Limburg, die um 16:00 Uhr am Limburger Bahnhofsvorplatz startet.
Das Motto lautet: Kein Grad weiter!
Weltweit sind die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels schon heute stark zu spüren. Waldbrände werden immer heftiger, wie es aktuell beispielsweise an der US-amerikanischen Westküste zu beobachten ist.
Auch in Deutschland sind die Folgen der Klimakrise schon heute spürbar. Vielerorts herrscht momentan Wasserknappheit und auch extreme Wetterereignisse, wie Stürme und Überschwemmungen gehören mittlerweile zur Normalität.
Die Politik, egal ob auf Bundes-, Landes-, oder Landkreisebene tut jedoch noch immer noch viel zu wenig dagegen. Im Gegenteil: Es werden nach wie vor klimaschädliche Industrien, wie beispielsweise die Braunkohleindustrie, subventioniert und selbst gesetzte Klimaziele somit bewusst verfehlt.
Wir fordern stattdessen eine Verkehrswende, fahrrad- und menschenfreundliche Innenstädte, sowie eine Energiewende durch die Förderung von erneuerbaren Energiequellen, wie Solar- und Windkraftanlagen.
Nur so ist es möglich, die globale Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen.
Da wir uns jedoch noch immer in einer Pandemie befinden, legen wir großen Wert auf die Einhaltung des Mindestabstands und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, um das Infektionsrisiko zu minimieren.
Warum ist das 1,5 Grad-Ziel so wichtig?
https://fridaysforfuture.de/forderungen/
Es gibt zu der Demonstration auch eine Facebook-Veranstaltung, die gerne geteilt werden darf:
https://facebook.com/events/s/global-climate-strike/2609139966019877/?ti=cl
Solidarische Grüße,
Fridays for Future Limburg-Diez



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.