Der September-Flyer ist unser Beitrag zum 1. September, dem Antikriegstag. Er ist auch eine Antwort an diejenigen, die gern einen Erdogan als NATO-Verbündeten hofieren, mit Waffen beliefern und mit Milliarden stützen – die aber mit einem Putin über dessen Sicherheitsinteressen nicht mal ernsthaft zu reden bereit waren – der Rest ist ja bekannt.
„Sep 2022 Antikriegstag mitten im Krieg“ weiterlesen29.06.2020 Schwarzfahrer
27.10.2020 Konstantin Wecker: Der Mensch braucht Kunst!
17.05.2021 Der Sturm, den Netanjahu entfesselte
Den folgenden Artikel fanden wir auf der Website der israelischen Friedensbewegung „Gush Shalom“. Ihr Mitstreiter Adam Keller berichtet von seinen Erlebnissen aus den vergangenen Tagen und reflektiert die innenpolitische Vorgeschichte der Kämpfe.
Gestern morgen (Dienstag) wachten wir mit den Nachrichten auf, dass über 21 Palästinenser in Gaza getötet worden waren, darunter neun Minderjährige, dazu zwei getötete israelische Frauen in Ashkelon (wie sich später herausstellte war eine davon eine Arbeitsmigrantin aus Indien, und seitdem hat sich die Zahl der Opfer auf beiden Seiten mehr als verdoppelt).
Dann kam die eMail, die ich erwartet hatte.
„17.05.2021 Der Sturm, den Netanjahu entfesselte“ weiterlesen15.04.2020 Befreiung
Am 8. Mai diesen Jahres wird sich das Kriegsende zum 75. Mal jähren; seit der Rede des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker am 8.Mai 1985 bemühen auch offizielle Stellen dafür mitunter das Wort „Befreiung“ – 40 Jahre BRD hatte es dafür gebraucht.
Für die Häftlinge der faschistischen Konzentrationslager war der 8.Mai schon von der ersten Stunde die „Befreiung“, und im KZ Buchenwald war es genaugenommen der 11.April.
07.04.2020 Der schwache Staat ?
Der Staat, der in der Corona-Krise jede Demo sofort auflöst, auch wenn die Teilnehmer Atemschutz und intersubjektive Distanz von 2m wahren, dieser Staat zeigt sich hilflos oder unwillig bei der Verfolgung von Nazi-Straftaten.
07.02.2020 Dammbruch
https://www.freitag.de/autoren/elsa-koester/das-ist-der-dammbruch
Ein lesenswerter Artikel in der Wochenzeitung „Freitag“.
05.06.2022 2022-06-18 Mahnwache: Die Waffen nieder – Nein zum Krieg!
(Update am 18.06. abends)
Es sind alles bekannte Gesichter, die sich heute zur Mahnwache zusammengefunden haben. Von hundert oder mehr Leuten, wie im März oder im April, kann nicht mehr die Rede sein. Der Krieg wird zur Gewohnheit. Aber das haben wir ja bei den Kriegen in Afghanistan, Irak und anderswo auch schon so erlebt.
Dafür gibt es ausführlichere Gespräche mit Passanten über die Aussichten des Konflikts, über seine Folgen für uns, über Sinn und Wahnsinn der Berliner Aufrüstungsprogramme und immer neuer Waffenlieferungen in die Ukraine.
Einen besonderen Dialog mit einem Passanten geben wir gern aus dem Gedächtnis wieder:
PASSANT: Ihr seid doch Feiglinge, stellt Euch lieber auf den Roten Platz in Moskau!
WIR: Hm … und Sie würden uns die Fahrtkosten bezahlen?
PASSANT: Würde ich machen, wenn Sie dahin fahren, das wäre mutig!
WIR: Und wie mutig sind Sie selbst?
PASSANT: Ich habe schon viel Geld in die Ukraine gespendet, auch für Waffen!
WIR: Aha, und Ihr Mut ist es, die jungen Ukrainer mit Ihren Waffen auf dem Schlachtfeld sterben zu lassen?
PASSANT: (wortlos ab)
Die Mahnwache des Ostermarschkreises im Juni wird am 18.6. ab 11:00 Uhr in Limburg auf dem Bahnhofsvorplatz stattfinden.
14.06.2022 Die vielen Gesichter des Rudolf Dietz

Jun 2022 Weilburg vergisst, oder: Wie man auch über die Vergangenheit stolpern kann
Der Juni-Flyer von Courage: Wir wundern uns, dass die Stadt Weilburg nach 90000 in ganz Europa verlegten Stolpersteinen herausgefunden hat, dass diese Form des Erinnerns an die Opfer des Faschismus nicht passend sei.
In einem seltsamen Kontrast dazu steht, dass Weilburg immer noch mit einer ganzen Straße den notorischen Nazi und Antisemiten Rudolf-Dietz würdigt.
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