Der afroamerikanische Journalist Mumia Abu Jamal sitzt seit über 40 Jahren im US-Gefängnis, verurteilt von einem rassistischen Richter, der im Gespräch versicherte, „ich werde ihnen dabei helfen, diesen Nigger zu grillen“.
Abu Jamal schreibt regelmäßig aus dem Gefängnis Kolumnen für verschiedene Blätter. Anlässlich des Todes von Jimmy Carter beleuchtet er weniger bekannte Umstände von dessen Wahlsieg und seiner Niederlage nach der ersten Präsidentschaft.




Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.