… soll Kanzler Adenauer gefragt haben, als man ihm Umfrageergebnisse vorlegte, in denen ihm die Ablehnung seiner Wiederaufrüstungspolitik in der westdeutschen Bevölkerung entgegenschlug.
Heute verpackt die FAZ ihre offenkundige Sorge um die Begeisterung der europäischen Wahlvölker für Waffenlieferungen und Kriegsverlängerung in eine Reportage über die Mühen der Bundeswehr bei der Gewinnung 17jähriger Nachwuchskämpfer:innen.


Wer es genauer wissen will, kann die Stimmungslage an der Heimatfront im Original
- https://ecfr.eu/publication/peace-versus-justice-the-coming-european-split-over-the-war-in-ukraine/
oder in deutscher Zusammenfassung - https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8953
nachlesen. Es lohnt sich.



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.