„Mehrmals standen die rund 600 Besucher im Bürgerhaus Elz auf, um Esther Bejarano Respekt zu zollen und ihr Applaus zu schenken, so bewegend war dieser Abend.“
So die Nassauische Neue Presse über Esther Bejaranos Auftritt am 18.Oktober 2019 in Elz.

Esther hat jede Gelegenheit genutzt, ihre Erinnerungen weiterzugeben, ihre Erfahrungen zu teilen und ihre Mahnung zu wiederholen: Es ist geschehen und und also kann es wieder geschehen.
Nun ist die unbeugsame Kämpferin gegen Krieg und Faschismus im Alter von 96 Jahren verstorben.
Wir verneigen uns vor einer liebenswürdigen, unvergeßlichen Persönlichkeit.
Esther Bejarano war Ehrenpräsidentin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.
Der Nachruf der VVN-BdA kann hier nachgelesen. Lesenswert auch der Nachruf der Jüdischen Allgemeinen hier.



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.