Am Donnerstag, den 29.01.2026 um 18:00 Uhr in Limburg am Neumarkt ist die nächste Kundgebung unserer kurdischen Freunde, bei der wir wieder dabei sind.

„Wenn es so weitergeht, werden wir nach zehn Jahren eine neue Generation von Dschihadisten hier in Syrien haben. Europa wird sich noch wundern“, prophezeit ein Bewohner von Aleppo am Telefon der deutschen Journalistin Karin Leukefeld.
Und während die Djihadisten um Al Sharaa sich devoter Besuche von Frau von der Leyen in Damaskus und freundlicher Einladungen nach Berlin durch Kanzler Merz erfreuen, massakrieren ihre Kopfabschneider erst Drusen und Alawiten und nun die Kurden.
Wir solidarisieren uns mit den Kurdinnen und Kurden, die um ihr Leben, ihre politische und kulturelle Existenz kämpfen. Sie verteidigen auch ein im Nahen Osten einzigartiges emanzipatorisches und partizipatives Gesellschaftsmodell gegen die Islamisten und ihre internationalen Hintermänner.
Hintergründe und Aktuelles beleuchtet im Interview Nick Brauns, Kenner der Region und Chefredakteur von junge Welt



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.