„Rund 1500 Menschen protestieren gegen AfD-Parteitag in Hofheim“, titelt die Hessenschau. Immerhin drei von uns waren dabei.
Bei der taz heißt es „Wasserwerfer vor der Stadthalle“ und treffend „Trotz massiver Polizeipräsenz blieb der Protest friedlich“.
Zählen können sie beide nicht – allein auf der einen Demo von mehreren waren laut Angaben der Veranstalter über 3000 Menschen dabei, am Vorabend schon über 1000 Leute bei der Menschenkette.
Auf dem bei beiden gleichen dpa-Foto (das wir hier aus urheberrechtlichen Gründen nicht zeigen) ist ein Zipfel unseres Transparents zu sehen – wir hatten es mal eben runter genommen, weil die Pressefotografen lieber das plakativere hinter uns fotografieren wollten.
Hier nochmal die Hessenschau mit Video.
Und das gleiche Bild mit ordentlichem Text beim nd. Hier wird darauf hingewiesen, dass die Polizei gegen die demokratischen Veranstaltungen mobilisiert hat.



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.