Freitag, 26.01. um 17 Uhr am Roßmarkt in Frankfurt am Main.
„Auf die Straße gegen den Rechtsruck! Jugend gegen Faschismus!
Anstatt klare Positionen gegen rechts zu beziehen und ihren Worten auch Taten folgen zu lassen, übernehmen immer mehr Politiker*innen Forderungen der AfD: Abschiebehaft wird ausgeweitet, Rückführungen erleichtert und der Hass gegen Geflüchtete wird immer mehr.
Nicht nur die AfD ist das Problem, sondern, dass ihre Positionen bis weit über ihre Partei hinweg angenommen werden. Das Ergebnis: Die AfD wird immer stärker und plant die Deportation von Millionen von Menschen.
Wir brauchen eine Gesellschaft der Vielfalt und Toleranz. Und besonders als Jugendliche sind wir queer, divers und laut gegen den Rechtsruck in Staat und Gesellschaft.
Nachdem wir am Samstag bereits mit 50.000 Menschen unsere Stimme gegen Rechts erhoben haben, ist es jetzt Zeit, uns direkt mit einer weiteren Demo die Straßen zu nehmen und nachzulegen. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass dies kein einmaliger Aufschrei war, sondern dass wir uns immer wieder und wieder gegen den Faschismus stellen werden!
Deswegen rufen wir alle Generationen auf, sich am 26.01 um 17 Uhr unserer Demo anzuschließen! Lasst uns zeigen, dass wir aus der Geschichte gelernt haben: Wir sind die Jugend gegen Faschismus!“




Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.