Sehr geehrte Damen und Herren,
von Ende Mai 2018 bis Januar 2019 hat der Graue Bus temporär das Hadamarer Stadtbild geprägt. Das Projekt „Denkmal der Grauen Busse“ erinnerte an die Bustransporte von Patientinnen und Patienten in die Tötungsanstalt Hadamars im Rahmen der NS-„Euthanasie“.
Schon damals gab es den Wunsch, ein dauerhaftes Denkmal in Hadamar zu etablieren. Dies ist nun der Stadt Hadamar gemeinsam mit dem Förderverein der Gedenkstätte, dem Landeswohlfahrtsverband Hessen und vielen weiteren Unterstützer:innen gelungen.
Die Eröffnung des Denkmals mit fertiger Platzgestaltung findet statt am
Mittwoch, den 18. Oktober 2023 um 15:00 Uhr,
auf dem Platz im Kreuzungsbereich der Straßen „Am Bahnhof“ und „Neue Chaussee“ in 65589 Hadamar.
Im Auftrag des Vereins zur Förderung der Gedenkstätte Hadamar e.V. möchten wir Sie im Namen der Stadt Hadamar ganz herzlich zur Einweihung des Denkmals der Grauen Busse in Hadamar einladen und freuen uns auf Ihr Kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Gedenkstätte Hadamar
Mönchberg 8 / 65589 Hadamar
Tel. +49 (0) 6433 91845 – 01
Fax +49 (0) 6433 91845 – 49
Gedenkstaette-hadamar@lwv-hessen.de
www.gedenkstaette-hadamar.de
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Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.