Liebe Friedensfreund:innen,
am kommenden Wochenende jährt sich der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine zum ersten Mal.
Wir nehmen diesen schmerzlichen Jahrestag zum Anlass, uns am Freitag den 24.02.2023 um 17:00 Uhr in Limburg auf dem Europaplatz zu einer Kundgebung für Frieden und Abrüstung zu versammeln.
Mit dieser Kundgebung schließen wir uns den bundesweiten Aktionstagen unter dem Aufruf: „Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!“ an. (Den kompletten Aufruf findet ihr hier). Und wir werden mit einem Mahnmal daran erinnern, dass es neben dem Krieg in der Ukraine noch viele weitere, nicht weniger schlimme Kriege in der Welt gibt.
Unter anderem wird es kurze Statements von der KAB, dem ev. Pfarrer Markus Stambke, dem DGB und den Initiator:innen geben, dazu Grußworte vom Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing und dem Limburger Bürgermeister Dr. Marius Hahn.
Am Samstag den 25. Februar um 19:00 Uhr laden Harry Fenzl und Christopher Herrmann in die katholische Kirche St. Hildegard/CrossOver zu einem Benefizkonzert ein. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, aber Spenden zugunsten der Arbeit von „Ärzten ohne Grenzen“ in der Ukraine sind erwünscht.
Im Anhang findet ihr die PM und ein Sharepic, mit dem Ihr gerne für die Veranstaltungen werben könnt.
Manfred und Marita schätzen Eure Solidarität!
Rundschreiben von Manfred Backhaus und Marita Salm



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.