
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen, liebe Freunde,
der DGB Kreisverband Limburg-Weilburg ruft auch in diesem Jahr für den 25.11.2022 zu einer Demonstration mit Kundgebung zum Thema „NEIN zur Gewalt an Frauen“ im Rahmen des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen auf.
In Deutschland erlebt jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben körperliche, psychische oder sexuelle Gewalt. Meistens zu Hause, in einer Partnerschaft. Jeden Tag versucht ein Mann, seine Partnerin oder Ex-Partnerin zu töten. Femizide, Morde an Frauen, weil sie Frauen sind, werden in Deutschland jeden dritten Tag verübt, von Männern aus allen sozialen Gesellschaftsschichten und Kulturen. Sexualisierte Gewalt erleben Frauen auch alltäglich in der Arbeitswelt.
Der DGB fordert die Bundesregierung auf, die von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) vorgelegte Konvention gegen sexuelle Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz in nationales Recht umzusetzen. Die ILO-Konvention 190 ist ein historischer Meilenstein: Sie bietet die erste internationale Definition von Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt und schließt geschlechtsspezifische Vorfälle explizit ein.
Wir rufen gemeinsam mit weiteren Limburger Gruppen auf zu einer Mahnwache und Demonstration: am 25.11.2022 um 16 Uhr am Bahnhof Limburg
Reden werden in diesem Jahr u.a.:
Viktoria Spiegelberg-Kamens (Vorsitzende des DGB Kreisverbandes Limburg-Weilburg) und Anna-Maria Boulnois (Referentin Frauen- und Gleichstellungspolitik des DGB Hessen-Thüringen)
Kommt vorbei! Werbt auch im Social Media für die Veranstaltung und unsere Forderungen. Teilt unsere Facebook-Veranstaltung oder macht auf euren Accounts mit den angehängten Kacheln selbst mit!
Mit freundlichen Grüßen
Viktoria Spiegelberg-Kamens Sascha Schmidt i.A. Manuela Menges
| DGB Büro Wiesbaden Bahnhofstr. 61, 65185 Wiesbaden ( 0611 401052 + 0611 400171 * mailto:Sascha.Schmidt@dgb.de * mailto:Manuela.Menges@dgb.de |






Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.