Der Krieg geht weiter, von Waffenstillstand und Verhandlungen ist immer weniger die Rede, dafür von schweren Waffen und Kampf bis zum Sieg.
Die Leidtragenden sind die Menschen, deshalb ruft auch der Ostermarschkreis weiter zu Mahnwachen auf, nun zur achten seit Kriegsbeginn:
Am 21. Mai 2022 um 11:00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Limburg
(Achtung: Diesmal nicht auf dem Europlatz!)



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.