Afghanistan hat den verbrecherischen Charakter der westlichen Regimechange-, Nationbuilding- und Humanitätskriege offengelegt, aber nicht alle ziehen daraus die gleichen Schlüsse.
Hinterm Hindukusch gehts weiter
Den Krieg hat „der Westen“ verloren, also muss er noch mehr rüsten, um nächstes Mal zu gewinnen – das ist die Logik des CDU-Kandidaten, Herrn Willsch. Die Opfer in der afghanischen Zivilbevölkerung interessieren ihn ohnehin nicht.
Die CDU in Limburg warb unverdrossen mit ihrem Kandidaten für Limburg, glücklicherweise stand Courage direkt nebenan in der Fußgängerzone.
Dem Vertreter der Rüstungsindustrie stellen wir im Flyer die Logik des Friedens und der Abrüstung entgegen. Und verweisen nochmal auf unseren Wahlkompass. Und auf den Wir-sind-Mehr-Event am 11. September.
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Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.