Das sind die Themen unseres Februar-Flyers, der wieder gedruckt erscheint, aber diesmal ohne Infostand in der Stadt, sondern in Ihren Briefkästen.
Vielleicht haben ja nur die pfiffigen Wahlkampfstrategen im Trüben gefischt, und der Kandidat hat es gar nicht so gemeint? Wir jedenfalls fanden den Aufmacher des CDU-Kandidaten Laux auf seiner Wahlkampfzeitung abstoßend und antisozial.
Darauf haben schon viele Leute passendes geantwortet. Jetzt kommt noch Courage dazu.
Im Februar-Flyer schlagen wir einen großen Bogen: Von den Leuten, die ihr beschauliches Städtchen mit den Mitteln der Polizei von den Opfern gesellschaftlicher Umstände säubern möchten, zu den Mächtigen, die ihr gemütliches EU-Territorium vor Opfern weltweiter Ungleichheit, Aufrüstung und Kriegsführung mit Militär, FRONTEX und den Elendslagern an seinen „Außengrenzen“ schützen.
Wählern dieser Denkungsart hat Herr Laux das Angebot unterbreitet, ihr Kreuzchen doch bei ihm, statt bei der schmuddeligen AfD zu setzen.
Wir meinen, daß die Lahn nicht lang genug ist für ein glaubwürdiges Zurückrudern.
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Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.