Glauben wir den Corona-Längs-oder-Quer-Denkern, dann ist die Seuche kein Problem. Glauben wir den Regierenden, dann haben sie alles im Griff.
Also reden alle von Corona und streiten heftig, aber in keiner Frage sind sich alle deutschen Politiker und Medien so einig, wie beim Russen-Bashing. Putin der Kriegstreiber. Wer etwas anderes sagt, wird aus dem Amt gekickt (Admiral Schönbach) und hat kaum eine Chance, in den selbsternannten „Qualitätsmedien“ Druckzeilen oder Sendeminuten zu ergattern (General Kujat, Gabriele Krone Schmalz und manche andere).
Deswegen hier ein paar Stimmen, die ungewohnte, unerhörte Dinge mitzuteilen haben.
- Im Kontrast zu den geradezu unverschämten Auftritten des ukrainischen Botschafters in den hiesigen Medien, eine Friedensinitiative aus der Ukraine anliegend als PDF (leider nur in kyrillisch und in English).
- Zweihundert Leute haben in dieser Woche eine Friedensinitiative in der BRD gestartet, die bereits jetzt dreieinhalbtausend Unterstützer gefunden hat. Lest den Text, und unterschreibt baldigst!
- Und wer gern mal Sahra Wagenknecht ausreden lassen will, höre hier hinein. Frau Wagenknecht hat komische Ansichten zu Flüchtlingen und Viren, aber ihre Beweise und Bewertungen zur NATO-Politik präsentiert sie hier, nicht ständig von Talkmaster:innen unterbrochen.
Courage meint: Die Corona-Seuche ist nichts gegen das, was uns in einem Krieg droht.
Ob das aufgehäufte Kriegsmaterial nun absichtlich oder versehentlich, von den vorgeschobenen Truppen der NATO oder von den ukrainischen Nationalisten entfacht wird oder . . . – die Folgen wären ungeheuerlich.
Gewöhnt Euch nicht an die „Kriegstrommeln“ (General Kujat, in einer Sonntagmittags(!)-Tagesschau , insbes 05:15). Nehmt die Russen beim Wort, statt mit Stahlhelmen zu posieren. Macron war fünf Stunden bei Putin, ein Hoffnungsschimmer aus Frankreich.
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Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.