Antifaschismus ist nicht nur ehrenamtliche Handarbeit, sondern darf auch mal Spaß machen. Das Fediverse (Mastodon & Co) beömmelt sich gerade über Variationen des Antifa-Logos.
Angefangen hat es wohl mit „Stets zu spät und trotzdem da – Eisenbahner Antifa“, aber es sind ja zum Glück immer mehr Menschen „trotzdem da“.



Hier gibt es immer wieder neue. Und bei RadOtto kannst du die Motive als Aufkleber (noch bis Ende Februar 2024) bestellen.



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.