Ich würde nicht ganz so weit gehen wie der renommierte Politikwissenschaftler Francis Fukuyama, der am Donnerstag schrieb: ‚Amerika hat gerade im Ukraine-Krieg die Seiten gewechselt.‘ Es ist immer noch möglich, dass Trump sich wieder der Ukraine zuwendet, insbesondere wenn er und Selenskyj eine Vereinbarung über die Aufteilung des ukrainischen Mineralienreichtums treffen können.



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.