

In einer Zeit, in der die Kriegspropaganda immer lauter wird, ist es notwendig, dass wir als Friedensbewegung ebenfalls immer lauter werden und uns für die friedliche Lösung von Konflikten einsetzen und uns klar gegen eine deutsche Kriegsbeteiligung und Waffenlieferungen sowie Aufrüstung aussprechen. Deutschland muss nicht wieder kriegstüchtig werden, sondern friedenstüchtig! Wir wollen keine Politik, die auf Konfrontation und Feindschaft beruht, sondern eine friedliche Politik, die auf Verhandlung und Diplomatie setzt.
Die US Air Base Ramstein steht für (verdeckte) Kriegsführung und damit gegen Frieden auf der Welt. Deshalb werden wir nicht müde und organisieren auch dieses Jahr wieder eine Friedenswoche, um einen Teil dazu beizutragen, dass Liebe und Frieden anstatt von Hass und Krieg herrschen. Wir nehmen die Energie des anbrechenden Frühlings mit und bereiten mit Vorfreude die Friedenswoche zum Sommerbeginn um die Sommersonnenwende vor.
Friedenswoche 2024 und Anmeldung fürs Camp
Die Friedenswoche vom 16. bis 23. Juni läuft diesmal unter dem Motto: Wir weigern uns Feinde zu sein! Wir sehen die Menschheit als eine Familie und solidarisieren uns daher mit allen Menschen, die von den Leiden des Krieges betroffen sind. Kriegsführung benötigt Feinde, die gegeneinander aufgehetzt werden. Dem möchten wir entgegentreten, indem wir Mitmenschen nicht abwerten, sondern die Gleichwertigkeit in jedem Menschen erkennen und Wege zur Freundschaft finden.
Hierzu bietet das Friedenscamp (16.-23. Juni) die perfekte Möglichkeit, denn es bietet einen Begegnungsraum, wo viele friedensbewegte Menschen zusammenkommen und eine schöne Zeit zusammen haben, egal wo sie auch herkommen. Es gibt Live-Musik auf der Bühne, Jam-Session in der Jurte und auch im Rahmen der Friedenswerkstatt (18.-21. Juni), die Möglichkeit sich friedenspolitisch auszutauschen.



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.