Die siebte Mahnwache – und damit die letzte vor dem Limburger Ostermarsch – haben die beiden großen Kirchen gestaltet. Pfarrer Markus Stambke, Pfarrerin Katrin Adams, Pastoralreferentin Renate Russ und Gemeindereferentin Christa Mohr führten auf dem Europaplatz durch die Kundgebung (siehe auch die Mitteilung des Ostermarschkreises).
In persönlichen, politischen und liturgischen Momenten, ebenso in der Einladung an die Teilnehmer zum Mitmachen: „Was trage ich bei für eine friedliche Welt?“ wurde der Einsatz der Limburger Kirchengemeinden für Frieden und Gerechtigkeit in der Ukraine, aber auch darüber hinaus deutlich.








Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.