Hallo Zusammen!
Es ist mal wieder so weit. Nach einem halben Jahr seit dem letzten
globalen Aktionstag gehen wir am 25.03. wieder für ambitionierte
Klimapolitik auf die Straße – das Motto: People not profit.

Die Politik versucht uns zu sagen, sie habe verstanden. Dass allerdings
in der Pandemie fossile Industriezweige wie die Automobilindustrie oder
die Flugbranche ohne die Verknüpfung mit Umwelt- oder Klimaauflagen
subventioniert wurden beweist: „Die Politik“ hat gar nichts verstanden!
Während die Reichen immer reicher werden, können sich die Armen von
ihrem gleichbleibendem Einkommen immer weniger leisten.
Global gesehen sind vor allem Menschen im globalen Süden von der
Klimakrise betroffen, in Form von Dürren, Überschwemmungen und
Hungernöten. Die Schuld an der Klimakrise tragen diese Länder allerdings
nicht. Es sind Industrienationen wie Deutschland, die am meisten zur
Klimakrise beigetragen haben, nun stehen wir auch als erste in der
Verantwortung, sie zu bekämpfen. Beispielsweise die aktuellen
Öl-Veschmutzungen in Ecuador und Peru sind auf die Nutzung riskanter
Technologien zur Profitmaximierung zurückzuführen.
Auch in Deutschland werden aktuell Profite über Menschen gestellt z.B.
in Lützerath. Ein Dorf, welches dem Braunkohleabbau weichen soll – mit
dem Pariser Klimaabkommen unvereinbar.
Um diesen fatalen Entscheidungen ein Ende zu setzen, gehen wir am 25.03.
auf die Straße. Wir starten um 16 Uhr mit einer Laufdemo am Limburger
Bahnhof.
Menschen statt Profite!
Von: „limburg@fridaysforfuture.is“ <limburg@fridaysforfuture.is>



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.