Zusammen mit vielen anderen, Einzelpersonen wie Organisationen, ruft Courage auch 2020 zum Ostermarsch für Frieden und Abrüstung auf.
Aber in diesem Jahr ist alles anders …
Je mehr Konflikte die Welt erschüttern, desto deutlicher wird, dass weitere Aufrüstung den Frieden nicht sichert, keinen der Kriege beendet und das Leben von immer mehr Menschen zerstört.
Der Aufruf wurde vom Ostermarsch-Plenum besprochen und verabschiedet, siehe PDF anbei.
Frieden ist nicht alles – aber ohne Frieden ist alles nichts! (Willy Brandt)
Ob, wann und in welcher Form wir angesichts der Corona-Krise in diesem Jahr für Frieden und Abrüstung eintreten können, darüber berät die Vorbereitungsgruppe in diesen Tagen. An dieser Stelle, über Facebook, über eMail und in der Presse werden wir Euch auf dem Laufenden halten.
Gefordert ist eine aktive Friedenspolitik der Bundesregierung, die die Interessen aller Beteiligten zum Ausgangspunkt nimmt und Sicherheit als gemeinsames Gut aller Seiten in einem kollektiven Prozess à la KSZE und Entspannungspolitik der siebziger Jahre schafft.

Dafür gehen wir am Karsamstag vermutlich nicht, dafür aber später auf die Straße.
Näheres auch hier



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.