ARD und ZDF betreiben mit 45 Millionen Euro ein Programm namens „funk“ für Kinder und Jugendliche. Im Kampf gegen Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer haben sie einen neuen Tiefpunkt erklommen. Klicken Sie selbst:

Was als „Satire“ bemäntelt wird, ist niederträchtig und zutiefst frauenfeindlich. Zudem hält es ein erheblicher Teil der Zielgruppe des Machwerks für echt – den Posts zufolge.
Wie muß es um die Sache der Waffenlieferanten und Rußlandbesieger stehen, wenn sie sich zu solcher Propaganda genötigt sehen?



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.