
Antisemitismus in der AfD
Buchvorstellung
Montag, 19.1. 18 Uhr im Haus am Dom, Frankfurt
Antisemitismus ist in der AfD tief verankert – von Verschwörungserzählungen bis zur Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen. In seinem Buch analysiert Stefan Dietl den Antisemitismus als zentrales Ideologieelement der Partei, beleuchtet ihre Selbstinszenierung als „Israelfreundin“ und die wachsende Präsenz judenfeindlicher Denkweisen im öffentlichen Raum.
Stefan Dietl ist ehrenamtlicher Vorsitzender der ver.di Oberpfalz und wird sein Buch mit Dr. Daniela Kalscheuer, der Studienleiterin für das Referat „Zeitgeschichte und Interkulturelles“ des Bistums Limburg besprechen.
DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.