Acht Überlebende der „furchtbaren Jahre 33-45“ kommen
Limburger Zeitzeugenwoche 2025.
Von Montag, 1. Dezember bis Freitag, 5. Dezember 2025 werden 8 Holocaust-Überlebende und zwei weitere Zeit- und Zweitzeugen nach Limburg kommen.
Von Montag, 1. Dezember bis Freitag, 5. Dezember 2025 werden 8 Holocaust-Überlebende und zwei weitere Zeit- und Zweitzeugen nach Limburg kommen.
Zentraler Ort ist das Priesterseminar Limburg.
Über 1.200 Schüler:innen sind bereits für die vormittäglichen Begegnungen angemeldet. Für Montag, Donnerstag und Freitag können noch einzelne Klassen angemeldet werden.
Am
Dienstag, 2.12., 19:30 Uhr (Limburg, Priesterseminar),
Mittwoch, 3.12., 18:15 Uhr (Frankfurt, Fritz-Bauer-Institut),
Donnerstag, 4.12., 15:00 Uhr (Limburg, Priesterseminar) und
… 18:00 (Frankfurt/Goethe-UNI)
finden öffentliche Zeitzeugenbegegnungen statt.
Die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sind: Inge Auerbacher (USA), Irena Sczurek (Polen), Dr. Boris Zabarko (Ukraine), Henriette Kretz (Belgien), Zofia Kamionowska (Polen), Anna Janowska-Cioncka (Polen), Adolphe Nysenholc (Belgien) René Kaufmann (Deutschland), Gerhard Wiese (Deutschland), Jacques Fromjovics (Belgien)



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.