Nicht nur dem US-Präsidenten gilt sie als Verbrechen. Auch manch braver Bürger schrickt vor der Antifa zurück. Dieser Film darf als heilsame Empfehlung gelten. Aufführung im Kreml, in Zollhaus, leider wohl nur einmalig, und ausgerechnet an dem Abend, an dem mancher schon unterwegs ist nach Berlin oder Stuttgart zur großen Friedensdemo.
Für alle anderen: Ein Muss❗




Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.