Liebe politisch Interessierte, liebe Nachdenkerinnen und Nachdenker,
wir laden euch zu einer Veranstaltung unseres NachDenkSeiten-Gesprächskreises ein. Wir sehen uns
am Freitag, 30. August 2024, 19 Uhr (Einlass: 18 Uhr)
im Restaurant „Zur Turnhalle“ (Veranstaltungsraum nur über eine Treppe erreichbar) in 65549 Limburg an der Lahn, Ste.-Foy-Str. 16
Wiesbaden als Frontstadt – Der Krieg kommt vor unsere Haustür
Vortrag und Diskussion mit dem Friedensaktivisten Reiner Braun
Noch liegen in den örtlichen Buchhandlungen nur die Bildbände mit Fotos des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Wiesbadens aus. Doch jetzt hat die NATO die hessische Landeshauptstadt zu ihrem Hauptquartier für den Ukraineeinsatz bestimmt. Damit bleibt der aktuelle Krieg in Osteuropa für die Region nicht länger ein abstraktes Szenario, sondern kommt ganz handfest vor die eigene Haustüre.
Ramstein als zentraler Stützpunkt der US-Streitkräfte in Europa und das Atomwaffenlager Büchel stehen schon lange im Fokus der Friedensbewegung. Wie können nun die Menschen auf den Ausbau dieser „Kriegsarchitektur“ reagieren? Lässt sich die aktive Kriegsteilnahme der NATO weiterhin leugnen? Gibt es Möglichkeiten für friedlichen, zivilen Widerstand gegen die weitere Militarisierung des Alltags in der Region?
„Die NATO ist zu einer Politik der gemeinsamen Sicherheit nicht kompatibel (…). Das erfordert eine grundsätzliche Neuorientierung, basierend auf einer Friedensarchitektur“, sagt Reiner Braun. Der frühere Geschäftsführer der IALANA Deutschland und ehemalige Co-Präsident des Internationalen Friedensbüros (IPB) sowie Mitorganisator von „Stopp Air Base Ramstein“ spricht zum Thema und stellt sich den Fragen des Publikums.
Der Eintritt ist frei – wir bitten um Spenden.
Eine Veranstaltung mit Unterstützung von aufstehen Diez-Limburg, der Jenny Marx Gesellschaft
und dem Deutschen Freidenkerverband Hessen & Rheinland-Pfalz / Saar
Mit nachdenklichen Grüßen
eure Gesprächskreis – Koordinatoren
Uli Lenz + Heinz Mauelshagen
info@uli-lenz.de heinz.mauelshagen@kabelmail.de
Wir bitten euch, diese Mail an Interessierte weiterzuleiten.NachDenkSeiten im Internet: www.nachdenkseiten.de



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.