
Rechtsextremismus stoppen – Demokratie verteidigen
In Frankfurt am Main steht der 08. Juni ganz im Zeichen der Vielfalt und des Lautwerdens gegen Rechtsextremismus. Den Anfang machen dezentrale Aktionen von verschiedenen Vereinen und Initiativen in der ganzen Stadt.
Ein Demo-Rave wird die Menschen an den dezentralen Plätzen abholen und zum Opernplatz begleiten.
Ab 17 Uhr gibt es dort dann ein Fest der Demokratie: Auftritte von Künstler*innen, Reden, Stände von Vereinen, Essen und Getränke.



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.