Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kameradinnen und Kameraden,
wir nehmen den Jahrestag der Bücherverbrennung auch in diesem Jahr zum Anlass, an die faschistischen Verbrechen zu erinnern und auf die Gefahr der Wiederholung aufmerksam zu machen.
Die Gedenkveranstaltung findet statt am
Freitag, 10.05.2024 von 16 bis 18 Uhr auf dem Römerberg,
an der Bodenplatte, die zur Erinnerung an die Bücherverbrennung eingelassen wurde.
Wir möchten euch herzlich einladen, an dem Gedenken teilzunehmen. Schön wäre es auch, wenn ihr euch bei der Gestaltung der Veranstaltung einbringen würdet – mit einem kleinen Lesebeitrag aus einem der damals verbrannten Bücher.
Wenn ihr euch das vorstellen könnt, teilt es uns bitte mit, damit wir Näheres besprechen und planen können. Über eure Rückmeldung bis zum 26. April freuen wir uns.
Vielen Dank schon jetzt,
solidarische Grüße,
Eure
Anne Kahn und Claudia Tull
Sprecherinnen VVN-BdA Frankfurt




Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.