LIMBURG-WEILBURG (red). Der Landratskandidat André Pabst veranstaltet am Mittwoch, 24 April, ein Bürgergespräch. Der Linkenpolitiker tritt bei der Wahl am 9. Juni als einziger und unabhängiger Gegenkandidat zum amtierenden Landrat Michael Köberle (CDU) an.
Am Mittwoch erläutert Pabst seine Positionen und wird für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung stehen. Das Gespräch beginnt um 20 Uhr im Restaurant La Strada, Grabenstraße 34 von Limburg. Der Kandidat, der sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Landkreis unter anderem für die Tafel Weilburg engagiert, führt das Gespräch unter dem Motto „Ein Papst für Limburg-Weilburg“ durch.
Die Schwerpunkte der Bewerbung des langjährigen Mitglieds des Kreistages umfassen die Durchsetzung von Sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe, die Förderung von bezahlbarem, effektiven öffentlichen Nahverkehr, die Entwicklung der menschen- und nicht profitorientierten Gesundheitsversorgung, die Schaffung und Erhaltung von bezahlbarem und barrierefreiem Wohnraum, die Förderung der Chancengleichheit in der Bildung wie auch der Sozialökologischen Nachhaltigkeit.



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.